Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

Schwäbische M+E-Industrie setzt auf Flexibilität als Wettbewerbsfaktor

29.11.2012 - Memmingen

Eine hohe Flexibilität ist für die schwäbische Me­tall- und Elektroindustrie eine wichtige Erfolgskomponente. „Mit der Nutzung von Flexibilisierungsinstrumenten haben die M+E-Unternehmen in Schwaben es immer wieder geschafft, Krisen zu meistern und ihre internationale Welt­marktstellung auszubauen“, erklärte Friedrich Hesemann, Vorsitzender der bayme vbm Region Allgäu der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber­verbände bayme vbm und Geschäftsführer der Liebherr-Verzahntechnik GmbH.

Hesemann weiter: „In Zeiten volatiler Finanzmärkte und immer kürzerer Kon­junkturzyklen müssen Unternehmen schneller denn je auf neue wirtschaftliche Rahmenbedingungen reagieren. Maßhalten und Flexibilität sind in den kom­menden Monaten zentrale Stellhebel, um den Herausforderungen des aktu­ellen Konjunkturabschwungs zu begegnen.“ In Memmingen erläuterten Friedrich Hesemann, Andre Danehl, Geschäftsführer Aros Hydraulik GmbH, und Frank Derks, Geschäftsführer Wanzl Metallwarenfabrik GmbH, welche Rolle das Thema „Flexibilität“ in ihren Unternehmen spielen.

„Auf die höheren Kundenanforderungen in Bezug auf unsere Flexibilität bei der Lieferbereitschaft und kürzeren Entwicklungszyklen neuer Produkte können wir nur mit flexiblen Arbeitszeiten reagieren“, erläuterte Andre Danehl. „Die Ausge­wogenheit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen ist dabei die Herausforderung im Unternehmen. Wir haben dazu für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter Arbeitszeitkonten eingerichtet, über die wir eine größere Flexibilität erreichen.“

Frank Derks erklärte: „Trotz deutlicher Umsatzrückgänge 2008/2009 konnte die Wanzl Metallwarenfabrik dank schneller und intensiver Nutzung von Instru­menten zur Flexibilisierung der Arbeitszeit und -vergütung, einschließlich Kurz­arbeit, die Stammbelegschaft weitgehend halten und gestärkt und sehr wettbe­werbsfähig aus der Krise hervorgehen.“ Derks betonte, dass die Erhöhung der Flexibilität für seine Firma von fundamentaler Wichtigkeit sei, von Unterneh­men und Belegschaft allerdings ein hohes Maß an Umsicht, Vertrauen, Ver­antwortungsbewusstsein und Verständnis für die jeweiligen Belange erfordere.


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