Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

Starker Zuwachs bei tariflicher Ausbildungsvergütung in allen Branchen

22.01.2013 - München

Anlässlich der jüngst vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlichten Erhebungen zur Ausbildungsvergütung in Deutschland für das Jahr 2012 erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. „Die Ausbildungsvergütung ist in den vergangenen Jahren über alle Branchen hinweg deutlich gestiegen. Der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2012 für Auszubildende lag bei 730 Euro pro Monat und damit um 4,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Das ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Betriebe auf hohem Niveau ausbilden und in die Fachkräfte von morgen investieren.“

Branchenspezifische Unterschiede gibt es nach wie vor. So liegt in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie die tarifliche Ausbildungsvergütung über die gesamte Ausbildungszeit um 4,0 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. In Bayern verdient ein Auszubildender in der Metall- und Elektroindustrie über die gesamte Ausbildungszeit rund 925 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 890 Euro.

Brossardt: „Wer eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie beginnt, verdient nicht nur bereits sehr gut in der Ausbildung, sondern erhält auch eine top Ausbildung mit besten Karrierechancen.“ Zu den hervorragenden Rahmenbedingungen in der Ausbildung kommt in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie die hohe Übernahmequote: Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre wurden 85 Prozent der Auszubildenden unbefristet übernommen. Der überwiegende Teil der Weggänge erfolgte freiwillig aufgrund von Weiterqualifizierung oder neuer beruflicher Perspektiven.


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