Letzte Aktualisierung: 06. Oktober 2016

Pressemitteilung

Studieninfotag in Schweinfurt soll Ingenieurmangel entgegenwirken

06.10.2016 - München

Im Rahmen eines Studieninfotags auf der ufra – Unterfrankenschau Schweinfurt konnten sich mehr als 120 Schülerinnen und Schüler von der Attraktivität eines technischen Studiengangs überzeugen. Unter dem Motto „Faszination Technik“ wurden umfangreiche Informationen zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Berufschancen und Entwicklungsmöglichkeiten in der Technik-Branche präsentiert.

„Zur Fachkräftesicherung aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung ist die bayerische Metall- und Elektroindustrie in den nächsten Jahren zunehmend auf gut ausgebildete Absolventen in den sogenannten MINT-Fächern, das heißt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und technische Studiengänge, angewiesen“, betonte Michael Bischof, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Unterfranken der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. Während des Technik-Tages präsentierten drei Unternehmen aus der Region sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt die verschiedenen Berufsmöglichkeiten in den Bereichen Logistik, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik sowie Maschinenbau, Mechatronik, Kunststoff- und Elastomertechnik und Produkt- sowie Systementwicklung. Die Veranstaltung wurde von bayme vbm zusammen mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und der Arbeitsagentur Schweinfurt auf der Unterfrankenschau organisiert.

Die Absolventenzahlen in den technischen Studiengängen sind im Vergleich zum Bedarf der Unternehmen seit Jahren viel zu niedrig. Insbesondere Informatiker werden von den Betrieben in der Region dringend gesucht.

Thomas Stelzer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Schweinfurt, erklärte dazu: „Jeder junge Mensch sollte darauf achten, dass er wirklich den Beruf wählt, der seinen Fähigkeiten und Interessen entspricht. Es wird zunehmend schwieriger, geeignete Nachwuchskräfte zu finden, ob für eine betriebliche Ausbildung im Handwerk oder für eine akademische Karriere. Ein Abbruch aufgrund einer falschen Berufsentscheidung ist deshalb ein bedauerlicher Verlust wertvoller Ressourcen.“

Prof. Dr. Jürgen Hartmann, Vizepräsident Forschung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, fügte hinzu: „Trotz demographischem Abwärtstrend schafft es die FHWS durch ihre Internationalisierungsstrategie, die Zulassungszahlen von MINT-Studierenden kontinuierlich zu steigern: Nachdem im Wintersemester 2012 über 1.270 (davon 80 aus dem Ausland) als Bachelor und 20 (davon zwei aus dem Ausland) als Master begonnen haben, starten in 2016 voraussichtlich über 1.400 (davon 210 aus dem Ausland) Studierende in MINT-Bachelor- und 60 (davon sechs aus dem Ausland) in MINT-Master-Studiengängen. Die FHWS hofft, durch den höheren Anteil von ausländischen Studierenden auch für inländische Studierende attraktiver zu werden.“


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