Letzte Aktualisierung: 02. August 2016

Pressemitteilung

Unterfränkische M+E Industrie meldet gute konjunkturelle Lage / Neubert: „Der Beschäftigungsanstieg in der Region wird sich fortsetzen“

02.08.2016 - Würzburg

Die Unternehmen der unterfränkischen Metall- und Elektro-Industrie bewerten die aktuelle konjunkturelle Lage insgesamt gut, im Vergleich zur letzten Umfrage im Dezember 2015 hat sich die Stimmung leicht verbessert.

Das Inlandsgeschäft bezeichnen fast 48 Prozent der M+E Unternehmen in der Region als gut. Der Saldo liegt mit +47,7 Prozentpunkten mehr als 16 Prozentpunkte über dem Wert der Dezember-Umfrage (+31,5 Punkte). Sorgen machen aber die großen Unsicherheiten durch die globalen Risiken. „Die Geschäftslage im Ausland hat sich zwar leicht verbessert, von 42,9 Prozent bei der Umfrage im Dezember 2015 auf jetzt 45,6 Prozent. Doch knapp 30 Prozent kommen zu einem negativen Urteil. Im Dezember waren es nur 23,6 Prozent“, erklärt Manfred E. Neubert, Vorsitzender des Vorstands der bayme vbm Region Main und Rhön. Der Saldo für die Geschäftserwartung für das Ausland fiel von +15,8 Punkten auf -0,8. Für das Inland erwarten mehr als dreiviertel der unterfränkischen M+E Unternehmen eine gleichbleibende Entwicklung. Der Saldo aus positiven und negativen Meldungen sank von +22,3 auf +9,8 Prozentpunkte.

Die Produktionspläne der unterfränkischen M+E Unternehmen sind weiter aufwärts gerichtet. Ein gutes Fünftel will den Output in der zweiten Jahreshälfte ausweiten. Auch die Investitionspläne sind expansiv. Knapp 43 Prozent der Firmen planen eine Ausweitung ihrer Investitionen, kürzen wollen nur 5,5 Prozent. An den Auslandsstandorten sind die Produktionspläne mit einem Saldo von +25,8 Prozentpunkten etwas expansiver als im Inland, der Saldo der Auslandsinvestitionspläne fällt mit +26,4 Punkten niedriger aus.

Die Ertragslage ist gut, aber differenziert. Über 40 Prozent der Betriebe rechnen für das Jahr 2016 mit einer Nettoumsatzrendite von vier Prozent und mehr. Auf der anderen Seite rechnen knapp neun Prozent mit Verlusten, gut 17 Prozent befürchten, mit einer unzureichenden Rendite von unter zwei Prozent auskommen zu müssen.

„Der Beschäftigungsanstieg in der Region wird sich fortsetzen“, erklärt
Neubert. Fast 40 Prozent der Unternehmen wollen im Inland zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, nur 2,5 Prozent müssen Stellen abbauen. An den Auslandsstandorten liegt der Saldo der Beschäftigungspläne in derselben Größenordnung. „Im ersten Halbjahr 2016 sind in den M+E Unternehmen unserer Region erfreulicherweise bereits 300 neue Stellen entstanden. Bis Ende 2016 rechnen wir mit weiteren 800 neuen Arbeitsplätzen“, so Neubert.


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