Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

Unterfränkische M+E-Industrie setzt auf Flexibilität als Wettbewerbsfaktor

19.10.2012 - Würzburg

Eine hohe Flexibilität ist für die unterfränkische Metall- und Elektroindustrie eine wichtige Erfolgskomponente. „Mit der Nutzung von Flexibilisierungsinstrumenten haben die M+E-Unternehmen in Unterfranken es immer wieder geschafft, Krisen zu meistern und ihre internationale Weltmarktstellung auszubauen“, erläuterte Ingrid Hunger, Vorsitzende des Vorstands der Region Main und Spessart der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und Geschäftsführerin der Walter Hunger GmbH "amp; Co. KG, Lohr am Main. Hunger weiter: „In Zeiten volatiler Finanzmärkte und immer kürzerer Konjunkturzyklen müssen Unternehmen schneller denn je auf neue wirtschaftliche Rahmenbedingungen reagieren. Maßhalten und Flexibilität sind in den kommenden Monaten zentrale Stellhebel, um den Herausforderungen des aktuellen Konjunkturabschwungs zu begegnen.“

In Würzburg erläuterten Ingrid Hunger und Wolfgang Schiller, Leiter Human Resources der Linde Material Handling GmbH in Aschaffenburg, welche Rolle das Thema „Flexibilität“ in ihren Unternehmen spielen. Als Auftragsfertiger in der Investitionsgüterindustrie ist die Walter Hunger GmbH "amp; Co. KG laut Ingrid Hunger auf eine besonders hohe Flexibilität der Arbeit angewiesen: „Kontinuierliches Planen und Umrüsten von Produktionsprozessen ermöglichen uns, den wandlungsfähigen Anforderungen, die an uns gestellt werden, zu folgen. Auf die dispositive, flexible Anpassungsfähigkeit der Produktionsplanung und -steuerung können wir als Einzelfertiger nicht verzichten. Konjunkturelle Hochphasen und Nachfrageschwankungen müssen auch bei langen Produktionslaufzeiten durch flexible Arbeitszeiten und flexible Formen der Beschäftigung ausgeglichen werden. Insbesondere Arbeitszeitkonten, Befristungsmöglichkeiten und Zeitarbeit sind dafür unverzichtbar.“

Für die Linde Material Handling GmbH liegen die Herausforderungen unter anderem in einer äußerst dynamischen Technologieentwicklung und der Gewinnung und Bindung von Fachkräften. „Um im globalen Wettbewerb dauerhaft zu bestehen, muss die bewährte Erfolgsformel deutscher Unternehmen bezogen auf ihre Mitarbeiter, das heißt fachliche Kompetenz, Erfahrung und Gründlichkeit, um den Faktor Flexibilität ergänzt werden. Flexibilität bezieht sich dabei sowohl auf Arbeitszeitmodelle und Anpassungen bei der Personalkapazität als auch auf die multifunktionale Einsetzbarkeit von Mitarbeitern und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Mit solchen Instrumenten haben wir die letzte Krise ohne Einschnitte in der Kernbelegschaft gemeistert. Der kontinuierliche Ausbau von Flexibilität hat nicht zuletzt aufgrund der daraus gewonnenen Erfahrungen die höchste Priorität in unserer Personalstrategie.“


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Alexandra Lattek

m

+m (0)m-m-
Alexandra Lattek
nach oben