Letzte Aktualisierung: 19. April 2021

Pressemitteilung

Verbände engagieren sich für gezielte Förderung von Frauen / Brossardt: „Technikbegeisterung schon in jungen Jahren wecken“

19.04.2021 - München

Anlässlich des ersten digitalen Girls‘ Day am 22. April 2021 betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, den hohen Stellenwert einer gezielten Förderung von weiblichen Fachkräften für technische Berufe: „Besonders naturwissenschaftliche und technische Berufe bieten hervorragende Chancen. Zugleich besteht Fachkräftemangel, dem wir durch die gezielte Förderung von Frauen in technischen Berufen aktiv entgegenwirken. Die bayerische Metall- und Elektroindustrie bietet Frauen beste Ausbildungs- und Berufschancen in vielfältigen Tätigkeiten.“

Frauen wählen häufig Berufe im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen. Hierzu erklärt Brossardt: „Dort werden Fachkräfte gebraucht. Damit sich mehr Frauen auch für MINT-Berufe entscheiden, müssen wir die Technikbegeisterung bei Mädchen bereits in jungen Jahren wecken. Der Girls‘ Day ist der ideale Aktionstag, um verstärkt für eine Laufbahn in diesem Bereich zu werben.“ Erstmalig digital, trägt er in Zeiten von reduzierter Präsenz zu unmittelbarer Berufsorientierung bei. Die Verbände engagieren sich seit langem für eine Steigerung des weiblichen Beschäftigtenanteils, der in der bayerischen M+E Industrie derzeit bei rund einem Viertel liegt. „Wir setzen uns mit vielfältigen Projektaktivitäten dafür ein, jungen Frauen MINT-Berufe näherzubringen. Die ‚Mädchen für Technik-Camps‘, die ‚Forscherinnen-Camps‘ und die ‚Girls‘ Day Akademien‘ wecken die Neugier weiblicher Nachwuchskräfte für die Welt der Technik. In der M+E Industrie ist das ganze Jahr über Girls‘ Day“, so Brossardt.

Die „Girls‘ Day Akademie“ ist ein gemeinsames Projekt von bayme vbm mit der Agentur für Arbeit in Bayern, dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft. 19 Akademien werden im Schuljahr 2020/21 im Freistaat als Kooperationsmodell zwischen den teilnehmenden Schulen, Unternehmen und weiterführenden Schulen oder Hochschulen durchgeführt. Die Teilnehmerinnen treffen sich in der Regel wöchentlich, um ihre technischen Fähigkeiten zu erproben und Einblicke in die M+E Berufswelt zu bekommen. Angesichts der Corona-Krise setzt die Girls‘ Day Akademie auf digitale Konzepte, wie Webinare oder angeleitete Home-Experimente. Auch die Eltern werden im Rahmen der online MINT-Elternabende über ihre Rolle als Unterstützer*innen im Berufsorientierungsprozess ihrer Töchter informiert.


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Stefanie Eizenberger

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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