Letzte Aktualisierung: 07. Juli 2017

Pressemitteilung

Zur Entwicklung der bayerischen M+E Industrie 2016 / bayme vbm: 2016 war „ordentliches“ Jahr für Bayerns Leitindustrie

07.07.2017 - München

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm haben ihre Bilanz zur Entwicklung der Industrie im vergangenen Jahr vorgelegt. „2016 lief insgesamt ordentlich: Die Produktion stieg um 1,6 Prozent, der Umsatz um 2,8 Prozent und auch der Beschäftigungszuwachs setzte sich fort“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die M+E Unternehmen des Freistaats erwirtschafteten 2016 einen Umsatz von fast 250 Milliarden Euro, 60 Prozent davon im Ausland. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Auslandsumsatz um 2,3 Prozent, der Inlandsumsatz um 3,6 Prozent, melden bayme vbm.

„Von dieser guten Entwicklung profitierten auch die Mitarbeiter: Die Bruttoentgeltsumme der M+E Industrie belief sich auf 47,7 Milliarden Euro, das sind durchschnittlich 58.032 Euro pro Beschäftigtem“, sagt Brossardt. Die größte Branche der bayerischen M+E Industrie ist der Maschinenbau mit einem Beschäftigtenanteil von über 27 Prozent. Im Straßenfahrzeugbau sind 24,3 Prozent der M+E Beschäftigten Bayerns tätig. Auf die Elektro- und Elektronikindustrie entfallen zusammen 23,6 Prozent der Beschäftigten.

Auch 2016 wurden wieder neue Jobs geschaffen: „In den meisten M+E Branchen stieg die Beschäftigung im Jahr 2016 an. Im Durchschnitt des Jahres 2016 waren in der bayerischen M+E Industrie mehr als 821.000 Menschen beschäftigt. Bis zum Jahresende stieg die Zahl auf 830.000. Dies sind 65,2 Prozent aller Industriebeschäftigten in Bayern und 21,4 Prozent aller M+E Arbeitnehmer in Deutschland. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2015 nahm die Beschäftigtenzahl um 2,0 Prozent zu“, so Brossardt. Ebenfalls erfreulich: „Die Zahl der Beschäftigten stieg vergangenes Jahr in allen Regierungsbezirken. Besonders kräftig fiel der Beschäftigungszuwachs in Oberbayern, Oberfranken und in der Oberpfalz aus“, sagt Brossardt.

Aber der bayme vbm Hauptgeschäftsführer mahnt auch zur Vorsicht: „Die M+E Industrie ist ein starker Wirtschaftszweig in ganz Bayern, der maßgeblich zu Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung beiträgt. Wir dürfen uns aber von der derzeit guten Lage nicht blenden lassen, denn die globalen Herausforde-
rungen
– etwa durch Protektionismus und geopolitische Krisen – bleiben groß. Deshalb müssen wir unseren Unternehmen am Heimatstandort die richtigen Rahmenbedingungen bieten und so ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten.“


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