Letzte Aktualisierung: 10. Juli 2018

Pressemitteilung

bayme vbm: Beschäftigungszuwachs in Oberbayerns M+E Industrie/Brossardt: „Durchschnittsverdienst liegt bei über 59.000 Euro“

10.07.2018 - München

Die Metall- und Elektro-Industrie (M+E) in Oberbayern kann auf ein gutes Jahr 2017 zurückblicken. Wie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm mitteilen, stieg die Zahl der Beschäftigten in Oberbayern um 1,6 Prozent.

2017 waren in der oberbayerischen M+E Industrie 246.422 Arbeitnehmer beschäftigt, das waren 68 Prozent aller Industriebeschäftigten Oberbayerns. Die größte Branche ist der Straßenfahrzeugbau mit einem Beschäftigtenanteil von über 40 Prozent. Überdurchschnittlich vertreten sind auch der Maschinenbau und die Hersteller von elektronischen Erzeugnissen. Die oberbayerischen M+E Unternehmen erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von 103,5 Milliarden Euro, 65,2 Prozent davon im Ausland.

Bayernweit waren im Durchschnitt des Jahres 2017 knapp 836.000 Menschen in der M+E Industrie beschäftigt. Im April dieses Jahres wurde mit rund 857.000 Beschäftigten der höchste Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. „Dies sind 64,8 Prozent aller Industriebeschäftigten im Freistaat und 21,5 Prozent aller M+E Arbeitnehmer in Deutschland. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2016 stieg die Zahl der M+E Beschäftigten um 1,7 Prozent“, so bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Beschäftigten der M+E Industrie profitieren nicht nur vom Stellenzuwachs, sondern auch von höheren Löhnen. „Die Bruttoentgeltsumme in der bayerischen M+E Industrie belief sich auf 49,4 Milliarden Euro, das sind durchschnittlich 59.159 Euro pro Beschäftigtem“, erklärt Brossardt.

Aber der bayme vbm Hauptgeschäftsführer mahnte auch zur Vorsicht: „Die M+E Industrie ist ein starker Wirtschaftszweig in ganz Bayern, der maßgeblich zu Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung beiträgt. Wir dürfen uns aber von der derzeit guten Lage nicht blenden lassen, denn die globalen Herausforderungen – etwa durch den eskalierenden Handelsstreit mit den USA – bleiben groß und trüben den Ausblick für das laufende Jahr. Zudem stehen unsere Unternehmen vor gewaltigen Strukturveränderungen im Zuge der Digitalisierung. Der Heimatstandort muss daher die richtigen Rahmenbedingungen bieten und so ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten.“


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