Letzte Aktualisierung: 11. Juli 2018

Pressemitteilung

bayme vbm: Beschäftigungszuwachs in Oberpfälzer M+E Industrie / Brossardt: „Durchschnittsverdienst liegt bei über 59.000 Euro“

10.07.2018 - Regensburg

Die Metall- und Elektro-Industrie (M+E) in der Oberpfalz kann auf ein gutes Jahr 2017 zurückblicken. Wie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm mitteilen, stieg die Zahl der Beschäf-
tigten
in der Oberpfalz überdurchschnittlich um 2,1 Prozent.

2017 waren in der oberpfälzischen M+E Industrie 94.994 Arbeitnehmer beschäftigt, das waren 69 Prozent aller Industriebeschäftigten in der Oberpfalz. Die größte Branche ist die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen mit einem Beschäftigtenanteil von rund 28 Prozent. Überdurchschnittlich vertreten sind auch der Maschinenbau sowie der Straßenfahrzeugbau. Die oberpfälzischen M+E Unternehmen erwirt-
schafteten 2017 einen Umsatz von 28,4 Milliarden Euro, 66,3 Prozent davon im Ausland.

Bayernweit waren im Durchschnitt des Jahres 2017 knapp 836.000 Menschen in der M+E Industrie be-
schäftigt. Im April dieses Jahres wurde mit rund 857.000 Beschäftigten der höchsteStand seit der Wieder-
vereinigung erreicht. „Dies sind 64,8 Prozent aller Industriebeschäftigten im Freistaat und 21,5 Prozent aller M+E Arbeitnehmer in Deutschland. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2016 stieg die Zahl der M+E Beschäftigten um 1,7 Prozent“, so bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Beschäftigten der M+E Industrie profitieren nicht nur vom Stellenzuwachs, sondern auch von höheren Löhnen. „Die Bruttoentgeltsumme in der bayerischen M+E Industrie belief sich auf 49,4 Milliarden Euro, das sind durchschnittlich59.159 Euro pro Beschäftigtem“, erklärt Brossardt.

Aber der bayme vbm Hauptgeschäftsführer mahnte auch zur Vorsicht: „Die M+E Industrie ist ein starker Wirtschaftszweig in ganz Bayern, der maßgeblich zu Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung beiträgt. Wir dürfen uns aber von der derzeit guten Lage nicht blenden lassen, denn die globalen Herausforder-
ungen
– etwa durch den eskalierenden Handelsstreit mit den USA – bleiben groß und trüben den Ausblick für das laufende Jahr. Zudem stehen unsere Unternehmen vor gewaltigen Strukturveränderungen im Zuge der Digitalisierung. Der Heimatstandort muss daher die richtigen Rahmenbedingungen bieten und so ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten.“


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