Letzte Aktualisierung: 06. Oktober 2016

Pressemitteilung

bayme vbm: Immer mehr Frauen in bayerischer M+E Industrie beschäftigt / Brossardt: „Einsatz der Unternehmen trägt Früchte“

06.10.2016 - München

In der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie ist die Vollzeitstelle die Regel, aber die Zahl der Teilzeitstellen wächst. Außerdem arbeiten immer mehr Frauen in Bayerns Leitindustrie – das teilen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm mit. „Unser M+E Benchmark-Report zeigt, dass mittlerweile fast jeder vierte M+E Arbeitsplatz in Bayern mit einer Frau besetzt ist. Der Anteil der weiblichen Mitarbeiterinnen an den Beschäftigten stieg seit der ersten Erhebung im Jahr 2008 kontinuierlich von 18,8 auf 24,5 Prozent im Jahr 2015“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Das zeigt, dass der Einsatz der Unternehmen zur Frauenförderung, die das Ziel haben, mehr Frauen für technische Berufe zu begeistern, Früchte trägt.“

2015 arbeiteten über 90 Prozent der Mitarbeiter in der bayerischen M+E Industrie in Vollzeit. „Dass der Anteil der Teilzeitstellen von 5,7 Prozent im Jahr 2008 auf 9,2 Prozent im Jahr 2015 stieg, zeugt von einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betont Brossardt.

Bei den befristeten Arbeitsverhältnissen ist bayme vbm zufolge im Trend kein Anstieg festzustellen. Ihr Anteil stieg zwischenzeitlich von 3,8 Prozent im Jahr 2008 auf 6,0 Prozent im Jahr 2011. Seitdem ist der Anteil im Trend wieder rückläufig und lag 2015 bei 4,0 Prozent. „Die Neueinstellungen im Jahr 2015 erfolgten zu 62,5 Prozent unbefristet“, so Brossardt.

In der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie sind immer mehr Ältere beschäftigt. „Der Anteil der 61- bis 65-Jährigen hat sich seit 2008 mehr als verdoppelt: von 1,8 auf 4,3 Prozent. Nimmt man die über 65-Jährigen dazu, so stieg der Anteil von 1,9 auf 5,0 Prozent“, erklärt Brossardt.


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