Letzte Aktualisierung: 21. März 2017

Pressemitteilung

bayme vbm: Indikatoren zeigen nach oben / Brossardt: „Merkliche Beschleunigung des Beschäftigungsanstiegs“

21.03.2017 - München

Die bayerische Metall- und Elektro-Industrie präsentiert sich im Februar 2017 robust, wie die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm mitteilen.

Der ifo-Geschäftsklima-Index für die bayerische M+E Industrie ist nach einem deutlichen Plus
im Vormonat erneut um zweieinhalb Prozentpunkte gestiegen und liegt aktuell bei +28 Punkten.
Die Lagebeurteilung setzte den dritten Monat in Folge ihren Aufwärtstrend fort und verbesserte sich von +33 auf knapp +40 Punkte. Die Erwartungen erhielten dagegen im Vergleich zum Vormonat einen leichten Dämpfer und sanken um knapp einen Punkt auf +17. „Der Anstieg der Lagebeurteilung ist vorwiegend auf den Maschinenbau zurückzuführen, wo der Lagesaldo um 17 auf +44 Punkte gestiegen ist. Auch die Hersteller elektrischer Ausrüstungen und die Hersteller von Metallerzeugnissen bewerten die Lage besser als im Januar“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Auch die Produktionspläne der bayerischen M+E Unternehmen waren im Februar deutlich expan-
siver als im Vormonat. Der Saldo stieg gegenüber Januar um knapp neun Punkte auf +27. Die Export-
erwartungen
verbesserten sich ebenfalls spürbar um neun auf +25 Punkte.

Die Nachfragesituation und die Auftragsbestände haben sich ebenfalls verbessert. Für die Aufträge insgesamt stieg der entsprechende Saldo von +8 auf +11 Prozentpunkte. Der Saldo für die Auslandsaufträge verbesserte sich leicht und liegt damit zum zweiten Mal in Folge wieder über der Nulllinie.

Die Beschäftigungspläne der bayerischen M+E Unternehmen sind kräftig gestiegen. Der entsprechende Saldo nahm gegenüber Januar von +19 auf +23 Prozentpunkte zu. „Das zeigt eine merkliche Beschleunigung des Beschäftigungsanstiegs an“, so Brossardt.

„Insgesamt war die Lage im Februar erfreulich gut. Wir hoffen, dass sich die Unternehmen auch angesichts der globalen protektionistischen Tendenzen künftig weiter gut entwickeln können“, betont Brossardt.


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