Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

bayme vbm: Konjunkturelle Eintrübung und Lohnsteigerung erfordern jetzt Kostendisziplin und Flexibilität

25.09.2012 - München

Vor dem Hintergrund der sich eintrübenden Konjunktur und der Kostenbelastung durch den diesjährigen Tarifabschluss fordern die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm Kostendisziplin und Flexibilität – sowohl von den Tarifparteien als auch von der Politik.

„Konkret bedeutet dies, dass alle Potenziale genutzt werden müssen, um die Lohnzusatzkosten in Form der Sozialversicherungsbeiträge zu senken“, betont bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in einem Schreiben an bayerische Mandatsträger. „Außerdem müssen weitere Einschränkungen des wichtigen Flexibilisierungsinstruments Zeitarbeit unterlassen werden. Mit den Vereinbarungen zu Branchenzuschlägen sind die Tarifparteien ihrer Aufgabe verantwortungsvoll gerecht geworden“, so Brossardt weiter.

Die diesjährige Lohnsteigerung in Höhe von 4,3 Prozent für die 760.000 Beschäftigten in der bayerischen M+E-Industrie bedeutet laut Brossardt für die Unternehmen eine „erhebliche Kostenbelastung“. Die Konjunktur hat sich seit dem Tarifabschluss im Mai eingetrübt. Die Kostenbelastung wird nach Auffassung des Hauptgeschäftsführers dadurch verschärft, dass ab November dieses Jahres sogenannte Branchenzuschläge in der Zeitarbeit greifen. „Dadurch fallen Zuschläge zwischen 15 und 50 Prozent an, die am Ende von den Entleihbetrieben bezahlt werden müssen.“

Weiter heißt es in dem Brief: „Die konjunkturelle Stabilität ist heute mehr denn je in Frage gestellt. Negative Impulse kommen vor allem vom Außenhandel. Die Eurozone steckt in der Rezession und auch in anderen Regionen der Welt verlangsamt sich die konjunkturelle Dynamik.“

Brossardts Fazit: „Wie in der Vergangenheit werden auch in Zukunft Kostendisziplin und Flexibilität die Erfolgsfaktoren für Wachstum und Beschäftigung sein.“


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Redenschreiber HGF und Präsident

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