Letzte Aktualisierung: 04. September 2013

Nach dem erfolgreichen Start der zweiten Staffel des Modellprojekts ‚Frauen in Führungspositionen‘ der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm im Frühjahr 2012 zog Johannes Winklhofer, Vorsitzender der bayme vbm Region München, eine positive Zwischenbilanz: „Mit dem Projekt geben wir eine zeitgemäße Antwort, wie die Unternehmen das große Potenzial von qualifizierten Frauen in den Betrieben noch besser nutzen können.“

Ziel des Projektes ist es, Frauen auf zukünftige Führungspositionen bei ihren Arbeitgebern vorzubereiten. Sie erarbeiten in Workshops wichtige fachliche, methodische und persönliche Kompetenzen und Strategien. Im letzten Modul vor der Sommerpause lernten die Teilnehmerinnen wichtige Instrumente zur erfolgreichen Selbstorganisation und -steuerung kennen und bekamen Techniken für ein effektives Stress- und Zeitmanagement an die Hand. Inhalt des Workshops war die Frage, wie Frauen ihre Lebens- und Karriereziele in den Alltag integrieren können. Winklhofer: „Den Teilnehmerinnen bieten wir Bausteine für die Karriereplanung, den Mitgliedsunternehmen ein qualifiziertes Angebot, mit dem sie die Anzahl potentieller Führungskräfte im Unternehmen erhöhen können.“

56 weibliche Nachwuchsführungskräfte aus insgesamt 22 Unternehmen nehmen an der zweiten Runde des bayme vbm Projektes teil, darunter die oberbayerischen Betriebe BAUER Maschinen GmbH, Conti Temic microelectronic GmbH, Infineon Technologies AG, Kayser-Threde GmbH, Mayer Maschinenbaugesellschaft mbH, Süd-Electric AG, VDW GmbH und Voith Turbo GmbH & Co KG. „Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen. Dieses Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Förderung weiblicher Talente. Darüber hinaus muss es uns gelingen, die Erwerbsbeteiligung von Frauen insgesamt zu erhöhen, noch mehr Frauen für tendenziell männerdominierte Berufe und Branchen zu begeistern und die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Schaffen wir dies, dann werden auch zunehmend mehr Frauen in Führungspositionen nachrücken. Und die Zeit drängt: Allein in Bayern werden im Jahr 2020 über 230.000 Fachkräfte fehlen“, betont Winklhofer.


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