Letzte Aktualisierung: 03. September 2019

Pressemitteilung

M+E Unternehmen investieren 655 Millionen Euro in Weiterbildung / Brossardt: „Weiterbildungsquote steigt kontinuierlich an“

03.09.2019 - München

Knapp 98 Prozent der bayerischen M+E Unternehmen boten ihren Beschäftigten im Jahr 2018 Möglichkeiten zur Weiterbildung an. Das hat eine Umfrage der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unter ihren Mitgliedsunternehmen ergeben. „Auf diese Zahlen können die Unternehmen stolz sein“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und betont: „2018 nahm im Schnitt mehr alsjederzweite Beschäftigte an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teil und die Weiterbildungsquote steigt von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Aktuell liegt sie bei 54,3 Prozent. Das zeigt: Fortbildungen sind ein wichtiger Eckpfeiler, um die Fähigkeiten eines jeden Beschäftigten an neue betriebliche Bedürfnisse anzupassen. Insbesondere die digitaleTransformation erfordert das Mitwirken der Belegschaften.“

Im Schnitt kamen weitergebildete Beschäftigte auf rund dreiTage Weiterbildung im Jahr 2018. Die Unternehmen verzichten dabei nicht nur auf die nichtgeleistete Arbeit, sondern erbringen auch einen hohen finanziellen Beitrag: Pro Weitergebildeten gaben sie fast 1.400 Euro aus. „Hochgerechnet auf die gesamte bayerische M+E Industrie ergaben sich 2018 Weiterbildungskosten in Höhe von 655 Millionen Euro. Die hohen Aufwendungen beruhen auf dem Beschäftigungszuwachs sowie dem gestiegenen Weiterbildungsbedarf durch die Digitalisierung. Das zeigt, dass den Unternehmen ihre Mitarbeiter und deren berufliche Weiterentwicklung sehr am Herzen liegen. Weiterbildung ist einfach ein wichtiger Teil der bayerischenUnternehmenskultur und muss stets bedarfsgerecht an den betrieblichen Bedürfnissen ausgerichtet sein“, betont Brossardt.


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