Letzte Aktualisierung: 10. April 2013

Pressemitteilung

bayme vbm Projekt „power(me)“ – Sprungbrett in die Ausbildung

02.11.2012 - München

126 Jugendliche haben ihre Chance im Rahmen des von den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgebern bayme vbm 2010 gestarteten Modelprojekts power(me) bereits genutzt und einen der begehrten M+E-Ausbildungsplätze bekommen. „Unser Ziel ist es, 175 schwächere Jugendliche beim Sprung in die M+E-Ausbildung zu unterstützen und bis zum Abschluss der Ausbildung mit gezieltem Förderunterricht zu begleiten“, zog Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer eine erfolgreiche Zwischenbilanz. Brossardt weiter: „Das Projekt zeigt, dass mit gezielter Förderung und passgenauen Maßnahmen Jugendlichen mit schwächeren schulischen Leistungen oder geringen Sozialkompetenzen eine Chance auf eine Ausbildung haben. Gerade vor dem Hintergrund der Fachkräftesicherung können wir es uns schlichtweg nicht mehr leisten, Jugendliche nicht entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern.“

Aktuell stehen noch 49 power(me)-Ausbildungsplätze zur Verfügung. Brossardt: „Um den Jugendlichen die im Rahmen des Projekts begleitende Unterstützung bis zum Ausbildungsende zu ermöglichen, können sich Jugendliche jetzt für einen zweijährigen Ausbildungsberuf wie beispielsweise eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer oder Industrieelektriker bewerben. Ausbildungsstart ist dann 2013.“ Im Rahmen des Projekts werden aber nicht nur die Jugendlichen unterstützt, sondern auch die Unternehmen, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Brossardt: „64 Mitgliedsbetriebe haben Jugendlichen im Rahmen des Projekts bereits eine Chance gegeben. Insbesondere die Ausbilder werden bei der Ausbildung dieser Jugendlichen mit Workshops besonders unterstützt.“

Darüber hinaus hat der Verband der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber vbm mit Wirkung zum 01. Juni 2012 einen nur für Bayern geltenden Tarifvertrag zur Förderung der Beschäftigungschancen leistungsschwächerer Jugendlicher abgeschlossen. Dieser richtet sich speziell an Jugendliche ohne Schulabschluss. Brossardt: „Rund fünf Prozent der bayerischen Schüler verlassen die Schule ohne Abschluss. Damit haben sie ihre Chancen auf eine Ausbildung so gut wie verbaut.“ Die neue Tarifvertragsregelung sieht zwei Phasen von maximal je 12 Monaten vor, die zum Ziel haben, diese Jugendlichen auf eine Ausbildung in der M+E-Industrie vorzubereiten.


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