Letzte Aktualisierung: 23. August 2017

Pressemitteilung

bayme vbm ermöglichen facettenreiches Sommerferien-Programm zur Fachkräftesicherung in Bayern / Brossardt: „Wir wollen den Jugendlichen Lust auf Technik vermitteln.“

23.08.2017 - München

Die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm tragen mit einem facettenreichen Sommerferien-Programm für mehr als 200 Schülerinnen und Schüler zur Fachkräftesicherung im Freistaat bei. „Im Rahmen der Bildungsinitiative ‚Technik - Zukunft in Bayern 4.0‘ haben Jugendliche in Bayern die Möglichkeit, einwöchige Feriencamps zu besuchen, damit sie dort Neugier für technische Zusammenhänge und naturwissenschaftliche Phänomene entwickeln. Ziel der insgesamt 15 Camps in den Sommerferien ist es, den jungen Menschen Lust auf Technik und Interesse für technische Berufe zu vermitteln“, erklärte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Mit dem Sommerferien-Programm zeigen wir Kindern und Jugendlichen auf spielerische Art, wieviel Spaß der Umgang mit Technik und Naturwissenschaft macht. Wir wecken das Interesse für technische Berufe und legen so den Grundstein für die Fachkräfte von morgen. Gerade bei den Mädchen liegen noch ungenützte Potenziale. Hier müssen wir die Scheu ab- und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbauen. Durch die Ferienprogramme gelingt das hervorragend. Daher unterstützen wir das Projekt sehr gerne.“

Gerade auch Mädchen sollen öfter technische Berufe ergreifen. Sie bieten gute Perspektiven und helfen den Unternehmen bei der Fachkräftesicherung. Bei den „Mädchen für Technik-Camps“ beschäftigen sich 12- bis 14-jährige Mädchen eine Woche lang spielerisch und altersgerecht mit technischen Fragestellungen und verwirklichen gemeinsam mit Unternehmensvertretern ein technisches Projekt. Zielgruppe der „Forscherinnen-Camps“ sind Mädchen ab 15 Jahren, die eine Woche lang im Team an der Lösung einer technisch-naturwissenschaftlichen Fragestellung arbeiten. „Dadurch bekommen sie einen umfassenden Einblick in das Berufsbild einer Ingenieurin“, so Brossardt. Unterstützt werden sie in ihrer Forschertätigkeit von Unternehmen und Hochschulen. Das „Bionik-Camp“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 17 Jahren. „Hierbei sollen sich die Jugendlichen von der Natur inspirieren lassen und eigene technische Produkte entwickeln. Entdeckungen aus der Natur sollen dabei helfen, einen Forscherauftrag zu lösen“, erläutert Brossardt. Das „Digi-Camp“ verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren für die Informations- und Kommunikationsbranche zu begeistern. Gemeinsam mit Ausbildern, Auszubildenden und Unternehmensexperten erarbeiten die Teilnehmer einen digitalen Projektauftrag.

Träger der Bildungsinitiative ‚Technik - Zukunft in Bayern 4.0‘ und ihrer 16 Teilprojekte ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). bayme vbm sind Hauptsponsoren, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie ist Förderer. Darüber hinaus agieren zahlreiche bayerische Unternehmen und Bildungseinrichtungen vor Ort als Kooperationspartner.


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Ansprechpartner
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