Letzte Aktualisierung: 16. November 2021

Pressemitteilung

bayme vbm präsentieren mit „Smart Production“ optimierte Produktionsabläufe / Brossardt: „Gravierende Probleme durch Materialmangel“

16.11.2021 - München

Im Rahmen eines Gemeinschaftsstands auf der productronica 2021 haben die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm die Bedeutung funktionierender Wertschöpfungsketten und optimierter Produktionsabläufe hervorgehoben. „Besonders durch den derzeitigen Materialmangel zeigt sich, welche Folgen nicht funktionierende Lieferketten für die Unternehmen in ihrer Produktion haben. Zur Lösung des Materialmangels muss der Bund eine Strategie entwickeln“, sagte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Unter dem Motto „Smart Production“ stellen bayme vbm auf der productronica innovative und ganzheitliche Lösungen in der Fertigung vor. Von Produktionsplanung bis hin zu kollaborativer Robotik und Apps präsentieren die Mitaussteller FRANKA EMIKA GmbH, sharemundo GmbH, Applications for Digitalization GmbH, CSP GmbH & Co. KG, dmc-smartsystems GmbH, 5thIndustry GmbH und DriveLock SE dem Fachpublikum Best-Practice-Beispiele aus dem Produktionsumfeld und informieren über die zielgerichtete Digitalisierung der Fertigung. Brossardt dazu: „Die productronica 2021 in München ist die Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik. Sie ist eine Ideenschmiede für die bayerische Metall- und Elektroindustrie. Hier werden Innovationen, insbesondere zur Optimierung von Fertigungsprozessen greifbar. Die Elektronikfertigung der Zukunft verlangt nach ganzheitlichen Wertschöpfungsketten.“ Laut Umfrage kämpfen derzeit mehr als vier von fünf Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektroindustrie mit einem Mangel an Material und Rohstoffen, ähnlich sieht es bei den Vorprodukten aus.

Nahezu alle Betriebe sind von verspäteten Lieferungen betroffen, bei zwei Dritteln wird zu wenig geliefert und bei jedem fünften Betrieb weisen die Lieferungen eine unzureichende Qualität auf. In der auf der productronica vertretenen Elektroindustrie besteht der Materialmangel vorwiegend an Halbleitern wie Mikrochips und Leistungselektronik sowie elektronischen Bauteilen. Brossardt erklärt: „Der aktuelle Materialmangel entsteht durch Probleme entlang der gesamten Wertschöpfungskette, in der Produktion und bei Transportschwierigkeiten. Besonders betroffen sind Lieferungen aus dem Inland und aus China. In der Folge ergeben sich die Suche nach alternativen Lieferanten und Produkten, Preiserhöhungen sowie die Einschränkung der Produktion bis hin zur Kurzarbeit.“


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Thomas Hansbauer

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