Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2018

Pressemitteilung

vbm: 24-Stunden-Streik kostet betroffene Unternehmen rund 18 Millionen Euro

01.02.2018 - München

Der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. schätzt auf Grundlagen von Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft die Kosten des gestern durch die IG Metall in Bayern organisierten Tagesstreiks auf 18 Millionen Euro. Darin sind weitere Fernwirkungen, wie zum Beispiel die Kosten von Lieferverzögerungen, noch nicht enthalten. „Bei der unnötigen Eskalation der Tarifverhandlun-
gen durch die Tagesstreiks scheint der IG Metall der Schaden für die Unternehmen und für die Volkswirt-
schaft anscheinend nicht wichtig zu sein“, kommentiert vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Der vbm weist darauf hin, dass die IG Metall bei ihren materiellen Forderungen in der laufenden Tarifrunde die Entwicklung weiterer Kosten außer Acht lässt. Diese sind neben den Arbeitskosten ausschlaggebend für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Insbesondere die Verknappung zentraler Rohstoffe und deren immer teurere Beschaffung sowie die ständig steigenden Energiekosten belasten die Unternehmen. „Der Preisanstieg in den letzten Jahren strapaziert die Unternehmen und ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht“, erklärt Brossardt und fügt hinzu: „Wir fordern die IG Metall daher auf, die Tages-
streiks zu beenden und an den Verhandlungstisch zurück zu kommen. Zum Wohle der Unternehmen, der Belegschaften und des Standorts Bayern brauchen wir einen verkraftbaren Abschluss. Die Eskalation durch die Tagesstreiks ist unnötig und volkswirtschaftlich schädlich.“



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Katja Schlendorf-Elsäßer

Geschäftsführerin ibw

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