Letzte Aktualisierung: 18. Oktober 2017

Pressemitteilung

25. Herbstgespräch der schwäbischen Arbeitgeberverbände „Zur Nachhaltigkeit der Altersvorsorge: Was war, was ist, was kommt“ / Von der Leyen: „Wohlstand und sozialer Fortschritt dauerhaft nur auf Grundlage einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft möglich“

18.10.2017 - Augsburg

Gastredner beim diesjährigen Herbstgespräch der schwäbischen Arbeitgeberverbände war Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwirtschaft und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Der gefragte Experte in Sachen Rentenreform, soziale Sicherung und demografische Entwicklung sprach zum Thema „Zur Nachhaltigkeit der Altersvorsorge: Was war, was ist, was kommt“.

Zur Veranstaltung der schwäbischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. in der Region Schwaben waren rund 250 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissen­schaft, Kirche und Verwaltung nach Augsburg gekommen. In seinem Grußwort betonte der Vorsitzende der vbw Bezirksgruppe Schwaben, Philipp Erwein Prinz von der Leyen, dass sich die Verbände intensiv mit dem Thema Alterssicherung beschäftigen: „Ziel ist ein intelligenter Vorsorgemix aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge.“

Die Verbände sehen akuten Handlungsbedarf sowohl bei der gesetzlichen Rentenversicherung als auch bei der Weiterverbreitung der kapitalgedeckten Altersvorsorge. „Der demografische Wandel zwingt uns, bei der Alterssicherung jetzt möglichst schnell die richtigen Weichen zu stellen. Zentral ist, dass wir bei allen Reformbemühungen eine klare Grundausrichtung haben: die Stärkung der Eigenverantwortung, die Zurückhaltung bei Leistungsausweitungen und eine Begrenzung der Beiträge. Uns allen muss klar sein, dass höhere Beiträge die Arbeitskosten verteuern und damit unseren Standort gefährden. Wohlstand und sozialer Fortschritt sind aber dauerhaft nur auf Grundlage einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft möglich“, erklärte von der Leyen.


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