Letzte Aktualisierung: 08. November 2019

Information

Weniger Arbeits- und Wegeunfälle

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im ersten Halbjahr 2019 um rund 2 Prozent auf 432.684 gesunken. Das geht aus Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht hat. Auch bei den Wegeunfällen gab es einen Rückgang: 91.558 Unfälle ereigneten sich auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause zurück, gut 5 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2018. Zu berücksichtigen ist bei diesen Zahlen, dass es im ersten Halbjahr 2019 einen Arbeitstag weniger gab als 2018.

Zunahme bei Berufskrankheiten

Die Zahl der tödlichen Unfälle ist im ersten Halbjahr 2019 leicht gestiegen: 131 Menschen starben auf dem Weg zur Arbeit oder wieder nach Hause, eine Person mehr als im ersten Halbjahr 2018. 251 Menschen starben durch einen Unfall bei einer versicherten Tätigkeit, das sind statistisch gesehen 45 mehr als im Vorjahr. Allerdings handelt es sich bei 82 dieser Todesfälle um Fälle aus den Jahren 2000 bis 2005, die bedingt durch den Ablauf von strafprozessualen Verfahren erst jetzt in die Statistik aufgenommen wurden.

Eine Zunahme gab es auch bei den Anzeigen eines Verdachts auf Berufskrankheit, nämlich auf 41.723. Das sind rund 4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2018

Arbeitsschutz in Bayern auf hohem Niveau

Die bayerischen Unternehmen erhöhen stetig das betriebliche Arbeitsschutzniveau, zum Beispiel indem sie in die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen investieren oder ihre Mitarbeiter zum Thema Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz schulen.

Einen großen Beitrag leisten Unternehmen auch durch Investitionen in Unterstützungssysteme, wie etwa Arbeitsschutzmanagementsoftware für die Unterstützung bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrstoffmanagement, Unterweisungen, arbeitsmedizinische Vorsorge und Betriebsanweisungen. Damit verbessern die Unternehmen nicht nur den Gesundheitsschutz der Beschäftigten, sondern vermeiden auch teure Fehlzeiten und Frühverrentung.


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