Letzte Aktualisierung: 09. Oktober 2020

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Zahl der Arbeitsunfälle sinkt deutlich

Laut Statistik der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ist die Zahl der Arbeitsunfälle in der ersten Hälfte des Jahres 2020 von 432.684 auf 367.016 gesunken. Das ist ein deutliches Minus von -15,2 Prozent. Die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle ging um rund 20 Prozent zurück. Auch die Zahl der Beschäftigten, die auf ihrem Weg zur oder von der Arbeit einen tödlichen Unfall erlitten, ging um rund ein Fünftel auf 106 zurück.

Diese Entwicklung führt die DGUV vorwiegend auf die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Veränderung in der Arbeitswelt zurück: Zum einen seien Arbeitnehmer vielfach durch Kurzarbeit weniger am Arbeitsplatz gewesen, und zum anderen habe die Verlagerung vieler Tätigkeiten ins Home-Office das Risiko für Wegeunfälle für viele komplett entfallen lassen.

Auch die Zahl derjenigen, die bei einem Arbeitsunfall starben, verringerte sich um fast ein Drittel: von 251 im Vorjahreszeitraum auf 171 in diesem Jahr. Der starke Rückgang ist laut DGUV jedoch nur zum Teil der Pandemie geschuldet: 2019 war die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle außergewöhnlich hoch gewesen. Grund hierfür war, dass durch den Abschluss von Strafprozessen einige Todesfälle aus den Jahren 2000 bis 2005 erst 2019 in die Statistik aufgenommen wurden.

Arbeitsschutz in Bayern auf hohem Niveau

Auch unabhängig von Corona nehmen die bayerischen Unternehmen das Thema Arbeitssicherheit sehr Ernst und erhöhen stetig das betriebliche Arbeitsschutzniveau, zum Beispiel indem sie in die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen investieren oder ihre Mitarbeiter zum Thema Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz schulen.

Einen großen Beitrag leisten Unternehmen auch durch Investitionen in Unterstützungssysteme, wie etwa Arbeitsschutzmanagementsoftware für die Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung, dem Gefahrstoffmanagement, bei Unterweisungen, bei der arbeitsmedizinische Vorsorge und bei Betriebsanweisungen. Damit verbessern die Unternehmen nicht nur den Gesundheitsschutz der Beschäftigten, sondern vermeiden auch teure Fehlzeiten und Frühverrentung.


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