Letzte Aktualisierung: 25. November 2020

Information

UK-Freihandelsabkommen mit Nicht-EU-Staaten

Ab dem 01. Januar 2021 finden EU-Handelsabkommen keine Anwendung mehr auf das Vereinigte Königreich. Das britische Handelsministerium steht mit mehreren Nicht-EU-Staaten in Verhandlungen, um das gewohnte Handelsvolumen mit diesen Staaten auch nach der Übergangsphase zu gewährleisten. Inzwischen sind mit den folgenden Staaten / Länderblöcken Handelsabkommen unterzeichnet worden:

  • Andenstaaten (Ecuador, Kolumbien, Peru)
  • CARIFORUM (Karibikstaaten)
  • Chile
  • Elfenbeinküste
  • ESA (Madagaskar, Mauritius, Seychellen, Zimbabwe)
  • Färöer-Inseln
  • Georgien
  • Israel
  • Japan
  • Jordanien
  • Kenia
  • Kanada
  • Kosovo
  • Libanon
  • Liechtenstein
  • Marokko
  • Papua-Neuguinea und Fidschi
  • Palästinensische Autonomiegebiete
  • SACU+M (Botswana, Swasiland, Lesotho, Mosambik, Namibia, Südafrika)
  • Schweiz
  • Süd-Korea
  • Tunesien
  • Ukraine
  • Zentralamerika (Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama)

Das Handelsabkommen zwischen UK und Japan wurde am 23. Oktober 2020 unterzeichnet. Aktuell durchläuft es den parlamentarischen Ratifizierungsprozess in beiden Ländern. Der Parliamentary Report des britischen Handelsministeriums enthält einen Überblick über das Abkommen, eine Analyse des britisch-japanischen Handels und eine Erläuterung wesentlicher Unterschiede zwischen dem UK-Japan-Handelsabkommen und dem EU-Japan-Handelsabkommen.

Das britische Handelsministerium erklärte, dass Verhandlungen mit einigen anderen Nicht-EU-Staaten z.B. Kanada, Mexiko, Türkei, Singapur und Vietnam noch nicht abgeschlossen sind. Sollte sich dieser Sachstand bis zum 31. Dezember 2020 nicht ändern, wird der britische Handel mit diesen Staaten unter die Bestimmungen der WTO fallen.


Drucken
Kontakt
Kontakt

Tatjana Vargas

Außenwirtschaft

+49 (0)89-55178-249
Tatjana Vargas
Nach oben