Letzte Aktualisierung: 05. Februar 2021

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Erleichterte Bedingungen für Fahrzeughandel mit Japan

Japan ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands und Bayerns in Asien. Mit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan (JEFTA), das am 1. Februar 2019 in Kraft trat, wurden die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen diesen beiden wichtigen Handelsräumen, aber auch die generelle Rolle der EU in Asien gestärkt.

Erleichterungen im Fahrzeughandel

Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Abkommens wurde unter anderem der Handel mit Fahrzeugen zwischen beiden Seiten weiter vereinfacht. Der Export wird in beide Richtungen einfacher werden. Die EU und Japan einigten sich darauf, die Liste der Sicherheitsanforderungen zu erweitern, die keine doppelten Genehmigungen erfordern. Wenn beispielsweise die EU eine Bescheinigung ausstellt, dass ein in der EU hergestelltes Auto, das nach Japan exportiert wird, bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllt, wird Japan die Einhaltung dieser Anforderungen nicht mehr überprüfen und umgekehrt.

Dies gilt auch für wichtige neue und umweltfreundliche Technologien wie Hybrid- und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge.

Weitere Änderungen

Neben den Erleichterungen im Fahrzeughandel wurde die Liste der geografischen Angaben der EU-Länder und Japans um 28 weitere geografische Angaben für jede Seite erweitert.

Zudem hat Japan vor kurzem seine Weinstandards im Einklang mit dem Abkommen an die der EU angenähert und in seinem Hoheitsgebiet mehrere önologische Verfahren der EU zugelassen. Infolgedessen wird mehr EU-Wein den japanischen Markt erreichen können.


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Janina Steinle

Außenwirtschaft

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