Letzte Aktualisierung: 25. September 2020

Studie

Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und China

Die EU und China sind in den vergangenen Jahren wirtschaftlich enger zusammengewachsen. Für die EU-Mitgliedsstaaten ist China zum einen ein wichtiger Lieferant von Importgütern, zum anderen auch ein bedeutender Absatzmarkt für die europäische Exportindustrie. Insgesamt gehen rund 4 Prozent der EU-Ausfuhr nach China. 14 Prozent seiner Exporte liefert China in die EU.

Rahmenbedingungen für Investitionen verbessern

Ebenso wie der Güterhandel stiegen chinesische Direktinvestitionen in der EU, auch europäische Unternehmen investierten vermehrt in China. Bei ihren Investitionen sehen hiesige Unternehmen jedoch teils erhebliche Hindernisse und rechtliche Unsicherheiten. Die angestrebten vergleichbaren Wettbewerbsbedingungen, das sogenannte „level playing field“, fehlen.

Mit der Screening-Verordnung hat die EU reagiert und einen Kooperationsmechanismus für ausländische Investitionen geschaffen, damit EU-Mitgliedsstaaten und Kommission Informationen austauschen und Bedenken vorbringen können. Dennoch bleibt die EU nach wie vor ein sehr offener Investitionsstandort. Das ist aus Sicht der vbw auch richtig, denn Abschottung ist nicht die Lösung.

Nur geschlossen kann die EU ihr volles Verhandlungsgewicht entfalten

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssen sich weiterhin für offene Märkte und wirtschaftliche Gleichbehandlung einsetzen. Jeder für sich haben die EU-Mitgliedsstaaten kein hinreichendes Verhandlungsgewicht. Die EU muss geschlossen und mit vereinter Stimme auftreten, um auf Augenhöhe mit China die Interessen der Unternehmen durchsetzen zu können.

Unsere Studie erläutert die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Beziehungen zwischen China und der EU sowie Italien, Österreich und Ungarn. Wir analysieren Daten zur Entwicklung der vergangenen Jahre und diskutieren die Chancen und Risiken der Wirtschaftsbeziehungen.


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Ansprechpartner
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Janina Steinle

Außenwirtschaft

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