Letzte Aktualisierung: 27. Juni 2019

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Neue Marktchancen in Afrika für europäische Unternehmen durch Entwicklungsinvestitionsfonds

AfricaConnect, ein Programm des Entwicklungsinvestitionsfonds des Bundes, wurde am 04. Juni 2019 von Bundesminister Gerd Müller in Berlin gestartet. Es zielt darauf ab, Investitionen europäischer Unternehmen in afrikanischen Ländern durch gezielte Finanzierungsangebote zu fördern. Es sollen Vorhaben unterstützt werden, deren Investitionen wirtschaftlich, ökologisch und entwicklungspolitisch nachhaltig sind.

Neue Chancen für KMU

Das Programm soll eine Lücke bei der Finanzierung schließen, da Bankfinanzierungen für Afrikainvestitionen kaum zu erhalten sind. Es richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die den Markteintritt in einem afrikanischen Land planen. Darlehensfinanzierungen ab 750.000 bis 4 Mio. Euro und Laufzeiten von drei bis sieben Jahren sind die Bandbreite der Fördermöglichkeiten. Der Eigenanteil des Investors muss mindestens 50 Prozent betragen. Anfragestellung erfolgt über die DEG.

Der Entwicklungsinvestitionsfonds

Der Entwicklungsinvestitionsfonds besteht insgesamt aus drei verschiedenen Programmen:

  • dem jetzt gestarteten AfricaConnect – ein Finanzierungsangebot für mittelständische europäische Unternehmen
  • AfricaGrow, das im zweiten Halbjahr dieses Jahres anlaufen soll und Risikokapital für afrikanische KMU bereitstellt
  • dem Wirtschaftsnetzwerk Afrika, das Beratung und Begleitung deutscher Unternehmen beim Afrikageschäft anbietet

Weitere Informationen können Sie dem Link auf der rechten Seite entnehmen.


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Ansprechpartner
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Janina Steinle

Außenwirtschaft

+49 (0)89-551 78 91-482
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