Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2022

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Update: Einigung zu den US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium

Am 30. Oktober 2021 gab US-Handelsministerin Gina Raimondo am Rande des G20-Gipfels in Rom bekannt, dass im Rahmen einer Grundsatzeinigung mit der EU die vom früheren US-Präsidenten Donald Trump vor drei Jahren verhängten Sonderzölle auf Stahl und Aluminium (Section 232 Zölle) aus der EU teilweise und auf Zeit aufgehoben werden. Für welche Quoten die Aufhebungen gelten, finden Sie hier. Die Einigung trat zum 01. Januar 2022 in Kraft.

Für Produkte, die außerhalb der Quoten eingeführt werden, gelten weiterhin die Sonderzölle auf Stahl und Aluminium in Höhe von 25 bzw. 10 Prozent. Auch die Biden Administration wollte die Zölle nicht vollständig aufheben, da auch sie die Auffassung vertritt, die amerikanische Produktion und somit Arbeitsplätze sichern zu müssen.

Europäische Gegenzölle werden ebenfalls ausgesetzt

Im Gegenzug setzt die Europäische Union seit dem 01. Januar 2022 ihre Zölle auf eine Reihe von amerikanischen Produkten wie Whiskey, Jeans und Harley-Davidson-Motorräder aus, die als Reaktion auf die Stahl- und Aluminiumzölle erhoben worden waren.


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Janina Steinle

Außenwirtschaft

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