Letzte Aktualisierung: 03. Dezember 2021

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US-Infrastrukturinvestitionsgesetz wird umgesetzt

Nach zähen innerparteilichen Debatten der Demokraten hatte der US-Kongress am 06. November 2021 das Infrastruktur-Investitionsgesetz von Präsident Biden verabschiedet. Das Gesetz hatte der US-Präsident am 31. März 2021 als den "American Jobs Plan" vorgestellt und sollte ursprünglich ein Volumen von zwei Billionen USD haben, verabschiedet wurde nun allerdings eine Version mit einem Volumen in Höhe von gut einer Billion USD (davon 550 Milliarden USD neue Mittel sowie die Umwidmung von gut 450 Mrd. USD bereits bewilligter Gelder).

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Die Gelder des Investitionsgesetz sollen für Straßen, Brücken, Häfen, Flughäfen, den Nahverkehr und die Bahn eingesetzt werden. Von einem Teil der Projekte soll auch der Klimaschutz profitieren, den Biden zur Top-Priorität gemacht hat.

Umsetzung bereits gestartet

Nun kommt es auf die US-Ministerien für Transport sowie für Energie und von bundesstaatlichen und kommunalen Behörden an, wie der American Jobs Plan mit konkreten Vorhaben umgesetzt wird. Die Qualität der Projektanträge wiederum entscheidet, wie schnell Mittel beantragt und abgerufen werden können. Unternehmen, die an den Vorhaben teilnehmen oder der öffentlichen Hand Projekte vorschlagen möchten, sollten das idealerweise noch im vierten Quartal 2021, spätestens aber im ersten Quartal 2022 tun. Ob als General- oder Subunternehmer ist hierbei unerheblich.

Ingenieur- und Planungsbüros können schon um den Jahreswechsel 2021/2022 herum mit ersten öffentlichen Ausschreibungen zur technischen Planung von Projekten rechnen.

Weitere Informationen finden Sie hier .


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Janina Steinle

Außenwirtschaft

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