Letzte Aktualisierung: 31. August 2017

Studie

Industrie 4.0 – Auswirkungen auf Aus- und Weiterbildung in der M+E Industrie

Die Digitalisierung ist zentraler Treiber für unternehmerisches Wachstum und Wertschöpfung. Um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern und in Zukunft weiter auszubauen, müssen bayerische Unternehmen für die Herausforderungen, die die Digitalisierung in allen Sektoren von Wirtschaft und Gesellschaft mit sich bringt, gerüstet sein. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 und einer Gesellschaft 4.0, in der alle wichtigen Lebensbereiche digitalisiert sind, ändern sich die Anforderungen an die Unternehmen und an jeden einzelnen Arbeitnehmer.

Im Auftrag der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber hat die Universität Bremen die Studie Industrie 4.0 – Auswirkungen auf Aus- und Weiterbildung in der M+E Industrie erstellt.

Ergebnisse und Handlungsempfehlungen

Die Studie zeigt Entwicklungslinien auf und gibt Handlungsempfehlungen sowohl für die Gestaltung der Berufsausbildung als auch für die Weiterbildung. Darüber hinaus geht aus der Studie deutlich hervor, dass die Digitalisierung eine Neuausrichtung der Aus- und Weiterbildung in der Zukunft erfordert.

Die bestehenden Berufsbilder der betrieblichen M+E Ausbildung bilden an sich ein gutes Fundament für die Mitarbeiterqualifizierung. Allerdings wird auch deutlich, dass keine Zeit verloren werden darf, die Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, auch in den Berufsausbildungen abzubilden, um sie dadurch weiterhin zukunftsfähig zu gestalten. Dies bedeutet, dass die Berufsprofile der M+E Industrie kurz-, mittel- und langfristig überarbeitet werden müssen.

Im Bereich der Weiterbildung empfiehlt die Studie den Unternehmen unter anderem, dass sie abhängig von der Unternehmensgröße die Einführung produktionsnaher Lernfabriken oder Lerninseln fördern.


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