Letzte Aktualisierung: 10. Juli 2019

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Auszeichnung für Kinderhortprojekt "Was ist 3D?" in Penzberg

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und die Staatssekretärin für Unterricht und Kultus, Anna Stolz, prämierten am 10. Juli 2019 in Penzberg der AWO Kinderhort Winterstraße. Das Projekt "Was ist 3D?", das der Kinderhort mehrere Wochen lang durchgeführt hat, hatte sich für die Jury des Wettbewerbs "Es funktioniert?!" als herausragendes Projekt zur Heranführung von Kindern an technische Phänomene erwiesen.

"In dem Projekt erwerben die Kinder grundlegende Fähigkeiten, die sie besonders in Zeiten der digitalen Transformation für ihren späteren Lebensweg brauchen werden."

Ideell und finanziell wird die Auszeichnung von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme vbm unterstützt. „Kinder wollen entdecken, lernen und verstehen. Genau hier setzt das Projekt ‚Es funktioniert?!‘ an. Es soll naturwissenschaftliches Talent und technisches Interesse schon von klein auf fördern“, so Bertram Brossardt zur Veranstaltung.

Über den Wettbewerb "Es funktioniert?!"

Der Wettbewerb "Es funktioniert?!" lädt alle bayerischen Kindergärten, Horte oder Grundschulen ein, die Geheimnisse der Welt der Technik zu entdecken. Pädagog*innen werden dabei unterstützt, den Forscherdrang und Entdeckergeist der Kinder altersgerecht und fantasievoll aufzugreifen. Im Schuljahr 2018/2019 haben 23 Einrichtungen naturwissenschaftlich-technische Projekte eingereicht, zwei davon werden für ihre beispielhaften Projekte feierlich ausgezeichnet.

"Es funktioniert?!" ist ein Teilprojekt der Initiative Technik - Zukunft in Bayern 4.0 , die Technikinteresse und -kompetenz bei Jugendlichen fördert und so langfristig Nachwuchskräfte im technischen Bereich sichert. Sie bietet Technikangebote für jede Altersstufe und Unternehmen bekommen direkten Zugang zum Nachwuchs. Hauptförderer sind die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber bayme vbm.

Das ausgezeichnete Projekt "Was ist 3D?"

„Das 3D-Projekt der kleinen Forscher*innen zeigt, dass sich die Kinder nicht nur mit alltäglichen Fragestellungen befassen, sondern sich auch schon in jungen Jahren mit abstrakten Themen auseinandersetzen. In dem Projekt erwerben die Kinder grundlegende Fähigkeiten, die sie besonders in Zeiten der digitalen Transformation für ihren späteren Lebensweg brauchen werden – vielleicht auch für einen Beruf in der Metall- und Elektroindustrie“, so Brossardt weiter.

Im Projekt „Was ist 3D?“ des Kinderhortes in Penzberg haben sich 15 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren in 17 wöchentlichen Treffen mit ihrem selbstgewählten Thema auseinandergesetzt. Nach einem allgemeinen "Brainstormen" erkannten die Kinder, dass sie Experten zum Thema brauchen und befragen wollen. Es wurde eine Orthoptistin in den Hort eingeladen sowie ein Optiker und ein Elektromarkt besucht, wo sie jeweils auch das Fachpersonal befragten. Im Rahmen des Projekts wurden darüber hinaus auch einige kleine Experimente zu den Phänomenen Spiegeleffekte, 2D und 3D durchgeführt. So erschlossen sich die Kinder Begriffe wie „Tiefe“, „Dimension“ und warum 3D überhaupt 3D heißt.

Bilder der Veranstaltung (4 Bilder)


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