Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2019

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Projektbesuch come with(me)

Unter dem Motto „Interessieren – Informieren – Ausprobieren“ begleiten Auszubildende bayerischer M+E Unternehmen im Projekt come with(me) der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse durch alle Phasen der Berufsorientierung.

Im Rahmen eines Projektbesuchs bei der iwis Motorsysteme GmbH & Co. KG diskutierte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt mit Unternehmensvertretern, Lehrern, Auszubildenden und Schülern über ihre Erfahrungen mit dem Projekt. „Ziel des Projekts ist es, den Schülern Berufsinformationen aus erster Hand zu vermitteln und damit für eine Ausbildung in der M+E Industrie zu werben. Die beteiligten Unternehmen leisten damit einen bedeutenden Beitrag für die Phase der Berufsorientierung. Immer noch brechen rund 22 Prozent der Auszubildenden in Bayern ihre Lehre endgültig ab, weil unter anderem Vorstellung und Wirklichkeit des ausgewählten Ausbildungsberufs oft voneinander abweichen. Durch das Projekt come with(me) erfahren die Schüler schnell und unkompliziert, ob ein Beruf in der M+E Industrie tatsächlich zu ihnen passt“, erklärte Brossardt.

Andreas Eppeneder, Ausbildungsleiter bei der iwis Motorsysteme GmbH & Co. KG, ergänzte: „Betriebe und Schulen müssen immer mehr miteinander kooperieren. Es zeigt sich, dass Jugendliche, die schon früh Erfahrungen in der Praxis sammeln, besser für die Berufswahl vorbereitet sind. Für Betriebe und Unternehmen ist es im Zuge des demografischen Wandels und deren Entwicklung immer wichtiger, den Nachwuchs für ihre Ausbildungsberufe zu interessieren und sich selbst als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Bei Schülern, die in der Schule Schwierigkeiten haben und noch nicht festgelegt sind in ihren Entscheidungen zur Berufswahl, können die Erfahrungen in einem Betrieb die Berufsorientierung und den Lernfleiß positiv beeinflussen. Es profitieren nicht nur die Betriebe und Unternehmen von der Kooperation, sondern auch die Schulen, da die Schüler Praxiserfahrung erlangen. Somit ergibt sich eine Win-win-Situation für beide Beteiligten.“

Annette Ring, Konrektorin der Johann-Winklhofer-Realschule in Landsberg am Lech, sagte: „Da der Gründer von iwis der Namensgeber unserer Schule ist, bestand eine Zusammenarbeit schon länger. Mit der Teilnahme am Projekt come with(me) haben wir unsere Kooperation mit iwis jedoch deutlich intensiviert. Wir konnten einige der vielen inhaltlichen Anregungen der Handreichung umsetzen. Toll ist, dass iwis mit seinen Ausbildern und Azubis unseren SchülerInnen mit Herzblut neue Einblicke ermöglicht, sei es für die Jüngeren mit dem Bau des ‚heißen Drahtes‘, für Ältere mit der Fertigung eines E-Motors oder mit der Reservierung von zusätzlichen Plätzen beim Girls‘ Day. Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen im Kontakt mit den nicht viel älteren Azubis praxisnahe Erfahrungen für ihre Berufswahl mit – die schulischen Maßnahmen zur Berufsorientierung werden dadurch optimal ergänzt. Es freut mich besonders, dass wir mit den mittlerweile fest im Schuljahr implementierten gemeinsamen Aktivitäten im Sinne der ‚Technik zum Anfassen‘ die Jugendlichen für die naturwissenschaftlichen Fächer und für technische Berufe zunehmend begeistern können. Und die Rückmeldungen der jungen TeilnehmerInnen sind erfreulicherweise durchweg positiv.“

In diesem Jahr feiert das Projekt sein zehnjähriges Jubiläum. Eine am bayerischen Lehrplan orientierte Handreichung mit derzeit 14 Stundenbildern unterstützt die Projektaktivitäten didaktisch. Zusätzlich werden Elternabende und Lehrerfortbildungen angeboten. Im Regierungsbezirk Oberbayern gibt es derzeit 32 come with(me)-Kooperationen, an denen sich 18 M+E Unternehmen sowie 31 Schulen beteiligen.

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