Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2020

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Betriebskindergärten: Hinweise zur Ausweitung der Notbetreuung

Die Notbetreuung für Kinder wird sukzessive ausgeweitet. Ziel ist es, dass ab dem 25. Mai 2020 für 50 Prozent der Kinder, die in Kindertageseinrichtungen, Großtagespflegen oder Heilpädagogischen Tagesstätten betreut werden, wieder ein entsprechendes Angebot besteht.

Für Betriebskindergärten, die nach dem Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz gefördert werden, gelten hierbei die gleichen Vorgaben wie für Kindertagesstätten in öffentlicher Trägerschaft.

Somit können auch Betriebskindergärten ihr Betreuungsangebot schrittweise ausweiten, und Kinder, deren Eltern einen Anspruch auf Notbetreuung geltend machen können, wieder aufnehmen. Die betroffenen Eltern müssen hierzu einen entsprechenden Antrag stellen. Die Antragsformulare finden Sie im Downloadbereich.

Vorgaben zur Betreuung

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales hat keine konkreten Vorgaben dazu erlassen, wie die Kinderbetreuung zu organisieren ist. Auch wird keine Obergrenze für die Gruppengröße festgelegt. Allerdings wird darauf hingewiesen, möglichst kleine und feste Gruppen zu bilden, um ggf. Infektionsketten nachverfolgen zu können. Weitere Hinweise finden Sie in einem Rundschreiben des Ministeriums, das wir Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung stellen.

Voraussetzung für die Notbetreuung ist, dass

  • das Kind keine Krankheitssymptome aufweist.
  • das Kind nicht in Kontakt zu infizierten Personen steht bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind.
  • das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Fahrplan zur Ausweitung der Kinderbetreuung

Aktuell besteht Anspruch auf Kindernotbetreuung für:

  • Kinder, bei denen in Elternteil im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist
  • Kinder von erwerbstätigen / studierenden Alleinerziehenden
  • Kinder von Abschlussschüler*in die aufgrund der Teilnahme am Unterricht an der Betreuung gehindert sind.
  • Kinder mit (drohender) Behinderung, mit Anspruch auf Eingliederungshilfe
  • Kinder, deren Eltern einen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach §§ 27 ff. SGB VIII haben.
  • Hortkinder der 4. Klassen, jeweils an den Tagen, an welchen sie in die Schule gehen können

Zudem ist die Betreuung im Rahmen der Tagespflege (Betreuung von bis zu fünf gleichzeitig anwesenden fremden Kindern durch eine Tagespflegeperson) und die privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen von maximal drei Familien möglich.

Ab 25. Mai 2020 soll (in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens) die Notbetreuung ausgeweitet werden für:

  • Vorschulkinder
  • Kinder in Waldkindergärten und anderen nicht gebäudegebundenen Kindertageseinrichtungen.
  • Geschwisterkinder von bereits betreuten Kindern.
  • Hortkinder für weitere Klassen, die wieder in die Schule gehen dürfen, jeweils an den Tagen, an welchen sie in die Schule gehen können.

Zudem soll die Großtagespflege (Betreuung von bis zu maximal zehn gleichzeitig anwesenden Kindern durch zwei bis drei Tagespflegepersonen) wieder geöffnet werden.

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Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) – kritische Infrastruktur
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Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) – Alleinerziehende
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Erklärung zur Berechtigung zu einer Betreuung in Kindertagespflege

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Ansprechpartner
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Beate Neubauer

CSR / Nachhaltigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Alterssicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Gesundheitswirtschaft, FKS+

+49 (0)89-551 78-214
Beate Neubauer
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