Letzte Aktualisierung: 27. Mai 2020

Umfrage

Umfrage zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise

Vom 04. bis 10. Mai 2020 haben wir unsere bayme vbm Mitgliedsunternehmen erneut über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie befragt.

Kapazitätsauslastung fällt auf 67 Prozent

Bei über 90 Prozent der Betriebe ist die Produktion infolge der Corona-Krise derzeit eingeschränkt, bei 43,0 Prozent in starkem oder sehr starkem Maße. Im Schnitt liegt die Kapazitätsauslastung derzeit bei 67,0 Prozent. Am niedrigsten ist der Auslastungsgrad in der Automobil- und Zulieferindustrie mit 38,8 Prozent, am höchsten von den befragten Branchen bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen mit 70,0 Prozent. Der wesentliche Grund für die eingeschränkte Produktion liegt in der fehlenden Nachfrage. Ein knappes Viertel der Betriebe berichtet über fehlende Vorprodukte, elf Prozent sehen den Grund in fehlendem Personal infolge Erkrankung, Quarantäne oder Kinderbetreuung.

Umsatzrückgang von mehr als 20 Prozent erwartet

Mehr als 83 Prozent der Betriebe gehen von einem geringeren Umsatz aus als 2019. Knapp fünf Prozent rechnen mit Umsatzsteigerungen. Im Schnitt rechnen die Firmen mit einem Umsatzrückgang von 21,5 Prozent. Dabei rechnen 61 Prozent der Betriebe mit Umsatzrückgängen von bis zu 20 Prozent. Knapp 5 Prozent befürchten Rückgänge von 40 Prozent und mehr.

Fast zwei Drittel der Betriebe fahren Kurzarbeit

62 Prozent der M+E Betriebe in Bayern haben bereits Kurzarbeit eingeführt, weitere 16,7 Prozent planen dies für die kommenden Wochen. Im Schnitt der bereits kurzarbeitenden Betriebe sind 65 Prozent der Arbeitnehmer*innen davon betroffen. Im Schnitt wird die Arbeitszeit durch Kurzarbeit um 40 Prozent abgesenkt. 2,4 Prozent der Betriebe mit Kurzarbeit fahren „Kurzarbeit Null“.

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Joshua Wagener

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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