Letzte Aktualisierung: 15. November 2021

Information

Erste Förderrichtlinie des Bundesprogrammes "Ausbildungsplätze sichern"

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wurde verlängert und die Förderungen ausgeweitet.

Am 23. März sind die Änderungen der ersten Förderrichtlinie im Bundesanzeiger veröffentlich worden und damit in Kraft getreten. Die Änderungsbekanntmachung finden Sie unten im Downloadbereich. Ebenso finden Sie hier eine konsolidierte Fassung der Ersten Förderrichtlinie und eine Synopse mit den Änderungen der Zweiten Änderungsbekanntmachung (Anlagen 2 und 3).

Für die Maßnahmen wurden diese Änderungen beschlossen:

  • Ausweitung der Fördermaßnahmen auf das Ausbildungsjahr 2021/2022.
  • Absenkung des Kriteriums der Corona-Betroffenheit (seit Januar 2020 für wenigstens einen Zeitraum, der vor dem Ausbildungsbeginn liegt, Kurzarbeitergeld bezogen, alternativ Umsatzeinbruch seit April 2020 in mindestens einem, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat um 30 Prozent gegenüber dem jeweiligen Monat im Jahr 2019. Bei einem Ausbildungsbetrieb, der nach April 2019 gegründet worden ist, Vergleich mit November und Dezember 2019.)
  • Verdopplung der Prämien auf 4.000 Euro (Ausbildungsprämie), 6.000 Euro (AusbildungsprämiePlus) und 6.000 Euro (Übernahmeprämie/Insolvenz): Ausbildungen mit Beginn ab dem 01. Juni 2021 (unabhängig vom Vertragsabschluss) bis 15. Februar 2022; Ausweitung der Betriebsgrößenbeschränkung auf maximal 499 statt bisher 249 Beschäftigte (Beginn der Ausbildungsverhältnisse ab 01. Juni 2021)
  • Zuschuss auch zur Ausbildervergütung, wenn dieser ebenso wie der/die Auszubildende/n von der Kurzarbeit ausgenommen wird.
  • Neu: "Lockdown-Sonderzuschuss" 1.000 Euro für ausbildende Kleinstunternehmen mit bis zu vier Beschäftigen, die trotz pandemiebedingter Schließung die Ausbildung für mindestens 30 Tage fortgesetzt haben.
  • Ebenfalls zusätzlich wurde die Berechnung der Anzahl an Ausbildungsverhältnissen für die Ausbildungsprämien angepasst. Im Unterschied zu der bisherigen Berechnung wird nun nicht mehr der Durchschnitt, sondern die Summe der jeweiligen Ausbildungsverhältnisse für den Vergleich mit der Ausbildungsleistung der letzten drei Jahre herangezogen.

Zweite Förderlinie (Auftrags- und Verbundausbildung)

Für die Maßnahmen wurden diese Änderungen beschlossen:

  • Eine Prämie zur Förderung der Auftrags- und Verbundausbildung wird entweder an den Stammausbildungsbetrieb oder an den Interims-Ausbildungsbetrieb/die Überbetriebliche Berufsbildungsstätte (ÜBS)/den Ausbildungsdienstleister gezahlt.
  • Die Antragsberechtigten verständigen sich untereinander, wer von ihnen die Prämie beantragt.
  • Die Prämienhöhe beträgt für jede(n) Auszubildende(n), die/der an der geförderten Auftrags- oder Verbundausbildung teilnimmt, 450 Euro pro Woche, maximal 8.100 Euro.

Neuer Fördertatbestand:

  • Gefördert wird die Teilnahme an Prüfungsvorbereitungslehrgängen für Auszubildende, die im Laufe des Jahres 2021 ganz oder teilweise ihre Abschlussprüfung ablegen wollen.
  • Antragsberechtigt ist nur der Stammausbildungsbetrieb.
  • Die Prämienhöhe beträgt 50 Prozent des dem Stammausbildungsbetrieb für die Prüfungsvorbereitung in Rechnung gestellten Entgelts, maximal 500 Euro pro teilnehmende(m) Auszubildende(n).
  • Die Prämie wird für jede(n) Auszubildende(n) im Jahr 2021 nur einmal gezahlt. Die Prämienzahlung ist abhängig von der regelmäßigen Teilnahme der/des Auszubildenden an der Prüfungsvorbereitung.
  • Die Teilnahme an der Prüfungsvorbereitung muss der/dem Auszubildenden ohne Eigenbeteiligung am Entgelt zur Verfügung gestellt werden.

Neues Beratungsangebot der Taskforce Fachkräftesicherung

Um Sie aktiv und persönlich bei Ihren unternehmensspezifischen Fragen rund um die Maßnahmen der Ausbildungsförderung zu unterstützen, stehen Ihnen folgende überregionale Ansprechpartner*innen der Taskforce Fachkräftesicherung zur Verfügung:

Kathrin Kromas kathrin.kromas@fks-plus.de Tel: 0170-652 73 78
Miria Neureiter miria.neureiter@fks-plus.de Tel: 0160-990 383 72

Information
i
Information
Anlage 1: Bundesanzeiger
i
Information
Anlage 2: Förderrichtlinie
i
Information
Anlage 3: Synopse

Drucken
Kontakt
Kontakt

Isabell Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

+49 (0)89-551 78-222
Isabell Grella
Nach oben