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Autor*in des Beitrags

Janina Steinle

Volks- und Außenwirtschaft, Nordamerika, China

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International | Information | 10.01.2022

Revision der chinesischen Negativlisten für ausländische Investitionen

China hat am 29. Dezember 2021 die neuen Fassungen der landesweiten Negativliste sowie der in den Freihandelszonen geltenden Negativliste für ausländische Investitionen veröffentlicht. Sie traten am 01. Januar 2022 in Kraft und ersetzen die Fassungen aus dem Jahr 2021.

Die Negativlisten verbieten oder beschränken ausländische Investitionen in bestimmten Branchen. In Branchen, die nicht in den Listen erwähnt sind, kann frei investiert werden. Das am 01. Januar 2020 in Kraft getretene Foreign Investment Law sieht vor, dass ausländische Investitionen, die nicht unter die Negativliste fallen, Inländerbehandlung erfahren.

Änderungen zu 2021

Die in der landesweit geltenden Liste aufgeführten Beschränkungen wurden von 33 auf 31 reduziert, die Negativliste für die Freihandelszonen enthält nun noch 27 statt 30 Beschränkungen. So wird der Zugang zum chinesischen Markt für ausländische Investitionen langsam weiter geöffnet.

Insbesondere die Lockerung der Beschränkungen im Automobilbereich hat für bayerische Unternehmen Bedeutung. Hier entfällt der Joint-Venture Zwang.

Den Text der landesweiten Liste auf Chinesisch finden Sie hier, den Text der Liste der Freihandelszone hier. Eine offizielle Übersetzung liegt bisher nicht vor.