Letzte Aktualisierung: 11. September 2020

Konjunkturreport

M+E Konjunkturreport 03/2020

Die bayerische M+E Industrie ist aufgrund ihrer Exportorientierung besonders von der weltweiten Pandemie betroffen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Branche bereits vor Ausbruch der Corona-Krise in einer Rezession befand. Am aktuellen Rand setzt eine erste Erholung ein.

Output fällt kräftig

Die Produktion in der bayerischen M+E Industrie wurde im zweiten Quartal erheblich gedrosselt. Der Output lag saisonbereinigt um 18,0 Prozent niedriger als im Vorquartal. Die Kapazitätsauslastung konnte zuletzt wieder leicht zulegen. Mit einem Auslastungsgrad von 69,4 Prozent notiert diese jedoch deutlich unter dem Normalniveau.

Beschäftigungsrückgang beschleunigt sich

Seit über einem Jahr zeigt die Beschäftigungsentwicklung in Bayerns M+E Industrie im Trend nach unten. Mit Ausbruch der Corona-Krise hat diese Entwicklung deutlich an Dynamik gewonnen. Von April bis Juni wurde die Stammarbeitnehmerzahl um durchschnittlich rund 2.900 Personen reduziert. Parallel ist die Nutzung des Instruments der Kurzarbeit drastisch angestiegen.

Stimmungsindikatoren mit Erholung vom Rekordtief

Die Stimmung in den Unternehmen ist mit Beginn der Corona-Krise regelrecht abgestürzt. Das ifo-Geschäftsklima für die M+E Industrie Bayern stieg bis Juli wieder auf -21,0 Punkte, damit notiert der Saldo jedoch weiterhin klar im negativen Bereich. Während sich der Lageindex bei -59,5 Punkten unterhalb der Nulllinie bewegt, senden die Erwartungen (+17,4 Punkte) wieder positiver Signale

Detaillierte Informationen über die wirtschaftliche Lage der bayerischen M+E Industrie finden Sie in der aktuellen Ausgabe des M+E Konjunkturreports.


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Volker Leinweber

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

+49 (0)89-551 78 91-133
Volker Leinweber
nach oben