Letzte Aktualisierung: 28. November 2017

Konjunkturreport

M+E Konjunkturreport 04/2017

Die konjunkturelle Lage der bayerischen M+E Industrie ist unverändert gut.

Steigende Prduktion und Kapazitätsauslastung

Die bayerische M+E Industrie konnte ihre Produktion im dritten Quartal 2017 weiter ausweiten. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Output saisonbereinigt um 1,2 Prozent. Der Produktionsanstieg führt zu einem Anstieg der Kapazitätsauslastung. Die Auftragseingänge sind aufwärts gerichtet und lassen einen weiteren Produktionsanstieg erwarten. Im dritten Quartal 2017 lagen die Bestelleingänge um 3,0 Prozent über dem Niveau des Vorquartals. Dabei legten die Inlandsaufträge um 3,5 Prozent zu, die Auslandsorder erhöhten sich um 2,7 Prozent.

Stetiges Beschäftigungswachstum

Der Beschäftigungsanstieg in der bayerischen M+E Industrie setzte sich bis zuletzt fort. Monat für Monat schaffen die Unternehmen rund 1.700 zusätzliche Stammarbeitsplätze. Im September lag die Zahl der Beschäftigten bei 841.000. Das bedeutet ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem zweiten Jahresviertel. Im bisherigen Jahresverlauf entstanden gut 14.000 zusätzliche Stellen. Allerdings wird der Mangel an Arbeitskräfte zum zunehmenden Hemmnis. Im dritten Quartal lag das Verhältnis zwischen Arbeitslosen und offenen Stellen bei M+E Berufen in Bayern bei 0,6 Prozent.

Gute Unternehmensstimmung

Die Stimmungsindikatoren der bayerischen M+E Industrie bewegen sich auf hohem Niveau. Das ifo-Geschäftsklima lag in den letzten Monaten bei Salden von fast +40 Prozentpunkten. Dabei liegen die Salden der aktuellen Lagebeurteilung bei mehr als +50 Prozentpunkten. Der Erwartungssaldo bewegte sich in den vergangenen Monaten um die +20 Punkte.

Detaillierte Informationen über die wirtschaftliche Lage der bayerischen M+E Industrie finden Sie in der aktuellen Ausgabe des M+E Konjunkturreports.


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Volker Leinweber

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