Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2018

Konjunkturreport

M+E Konjunkturreport 02/2018

Die Konjunktur in der bayerischen M+E Industrie hat sich in den ersten Monaten dieses Jahres abgekühlt, bleibt insgesamt aber robust. Gleichzeitig haben die globalen Unsicherheiten wieder merklich zugenommen und drohen, die Wirtschaft zu bremsen.

Leichter Produktionsrückgang

Die Produktion lag im Durchschnitt des ersten Quartals um 0,2 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals, das Vorjahresniveau wurde ium 1,1 Prozent unterschritten. Auch die Exporte gingen um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Kapazitätsauslastung ist aber mit einem Auslastungsgrad von 90,9 Prozent weiter sehr hoch. Die Auftragseingänge stiegen nach einem Rückgang im Schlussquartal 2017 wieder um 0,8 Prozent an.

Ungebremster Beschäftigungsaufbau

Der Beschäftigungsanstieg in den M+E Betrieben Bayerns setzt sich fort. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden im Schnitt jeweils rund 2.000 zusätzliche Stammarbeitsplätze geschaffen. Im März waren mehr als 854.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der M+E Industrie Bayerns beschäftigt, so viele wie zuletzt im Jahr 1991. Der Beschäftigungsanstieg könnte möglicherweise noch höher ausfallen, wenn die Unternehmen genügend Arbeitskräfte finden würden

Gedämpfte Erwartungen

Die Stimmung in den Unternehmen der bayerischen M+E Industrie ist weiterhin sehr gut. Vor allem die aktuelle Geschäftslage wird von den Firmen sehr gut bewertet. Allerdings haben sich die Erwartungen bezüglich der künftigen Geschäftsentwicklung spürbar eingetrübt. Im Januar erreichte der Erwartungssaldo ein zwischenzeitliches Hoch von +23,4 Punkten. Im April lag er nur noch bei +5,6 Punkten.

Detaillierte Informationen über die wirtschaftliche Lage der bayerischen M+E Industrie finden Sie in der aktuellen Ausgabe des M+E Konjunkturreports.


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Volker Leinweber

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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