Letzte Aktualisierung: 29. Mai 2020

Konjunkturreport

M+E Konjunkturreport 02/2020

Die bayerische M+E Industrie bekommt die negativen Folgen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren.

Output fällt kräftig

Die Produktion in der bayerischen M+E Industrie lag im ersten Quartal 2020 um 2,4 Prozent unter dem Vorquartalsniveau. Vor allem im März brach der Output ein und sank gegenüber Februar um 6,1 Prozent. Die Kapazitätsauslastung liegt aktuell bei 64,5 Prozent und damit niedriger als während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009.

Beschäftigungsrückgang hat sich leicht verstärkt

Die Beschäftigung entwickelt sich bereits seit Sommer 2019 rückläufig. Dieser Trend hat sich aktuell leicht verstärkt. In den Monaten Januar bis März fiel die Stammarbeiterzahl durchschnittlich um rund 700 Personen. Der massive Einsatz von Kurzarbeit konnte bislang einen stärkeren Beschäftigungsrückgang verhindern.

Stimmungsindikatoren liegen auf Rekordtief

Die Stimmung in den Unternehmen ist mit Beginn der Corona-Krise regelrecht abgestürzt. Das ifo-Geschäftsklima für die M+E Industrie Bayern notierte im April bei -59,6 Punkte, das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Datenerhebung. Sowohl die aktuelle Lage (-57,8 Punkte) als auch die Erwartungen (-61,5 Punkte) liegen per Saldo tief im negativen Bereich.

Detaillierte Informationen über die wirtschaftliche Lage der bayerischen M+E Industrie finden Sie in der aktuellen Ausgabe des M+E Konjunkturreports.


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Volker Leinweber

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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