Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2021

Statistik

Mittelfranken

In der mittelfränkischen M+E Industrie waren 2020 fast 130.000 Arbeitnehmer beschäftigt, das waren fast 72 Prozent aller Industriebeschäftigten Mittelfrankens. Gegenüber 2019 sank die Zahl um 0,7 Prozent. Die größten Branchen sind die Herstellung elektrischer Ausrüstungen sowie der Maschinenbau, wo jeweils rund ein Viertel der M+E Beschäftigten tätig sind. Leicht überdurchschnittliche Beschäftigtenanteile haben zudem die Elektronikindustrie, die Metallerzeugung und -bearbeitung sowie die Herstellung von Sonstigen M+E Waren, was vor allem auf die Spielwarenindustrie zurückzuführen ist. Die mittelfränkischen M+E Unternehmen erwirtschafteten 2020 einen Umsatz von 25,6 Milliarden Euro, 59,4 Prozent davon im Ausland. Gegenüber 2019 sank der Umsatz um fast sechs Prozent.

Branche Beschäftigte in 2020 Veränderung
ggü. 2019
Anteil an M+E gesamt
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen 32.956 -0,8% 25,4%
Maschinenbau 32.064 -3,7% 24,8%
Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen 19.000 +2,9% 14,7%
Herstellung von Metallerzeugnissen 14.707 -1,2% 11,4%
Straßenfahrzeugbau 11.112 -6,2% 8,6%
Herstellung von Sonstigen M+E Waren (b) 7.001 +2,0% 5,4%
Metallerzeugung und -bearbeitung M+E Waren (a) 6.851 +0,1% 5,3%
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen und Ausrüstungen 4.596 +6,9% 3,5%
Sonstiger Fahrzeugbau 1.172 +86,3% 0,9%
M+E Industrie gesamt 129.519 -0,7%  
Quellen: Bayerisches Landesamt für Statistik, z. T. eigene Schätzungen.

(a) Erzeugung von Blankstahl, Kaltprofilen und kaltgezogenem Draht. Erzeugung und erste Bearbeitung von Nicht-Eisen-Metallen, Gießereien.

(b) Herstellung von Spielwaren, Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien.


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Volker Leinweber

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