Letzte Aktualisierung: 05. Juli 2018

Statistik

Oberbayern

2017 waren in der oberbayerischen M+E Industrie fast 246.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt, das waren knapp 68 Prozent aller Industriebeschäftigten. Bedeutendste Branche ist die Automobil- und -zulieferindustrie mit einem Beschäftigungsanteil von über 40 Prozent an der M+E Industrie Oberbayerns. Der Beschäftigungsrückgang bei der Reparatur von Maschinen und Ausrüstungen und der kräftige Anstieg bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen hat rein statistische Gründe infolge einer Neuabgrenzung der Branchen. Die Unternehmen der oberbayerischen M+E Industrie erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von 103,5 Milliarden Euro, 65,2 Prozent davon im Ausland.

  Beschäftigte 2017 Veränderung
ggü. 2016
Anteil an M+E gesamt
Straßenfahrzeugbau 99.707 +1,1% 40,5%
Maschinenbau 38.828 -0,8% 15,8%
Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen 35.594 +1,1% 14,0%
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen 25.033 +39,1% 10,2%
Sonstiger Fahrzeugbau 15.823 -1,3% 6,4%
Herstellung von Metallerzeugnissen 15.838 +3,0% 6,4%
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen und Ausrüstungen 9.600 -34,5% 3,9%
Herstellung von Sonstigen M+E Waren (a) 4.551 +7,6% 1,8%
Metallerzeugung und -bearbeitung (M+E Anteil) (b) 2.468 -0,2% 1,0%
M+E-Industrie gesamt 246.422 +1,6% 100,0%

Quellen: Bayerisches Landesamt für Statistik, z. T. eigene Schätzungen.

(a) Herstellung von Spielwaren, Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien.

(b) Erzeugung von Blankstahl, Kaltprofilen und kaltgezogenem Draht, Erzeugung und erste Bearbeitung von Nicht-Eisen-Metallen, Gießereien.


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Volker Leinweber

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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