Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2021

Statistik

Oberfranken

2020 waren in der oberfränkischen M+E Industrie fast 60.000 Arbeitnehmer beschäftigt, das waren gut 50 Prozent aller Industriebeschäftigten Oberfrankens. Im Vergleich zu 2019 ging die Zahl spürbar um 3,7 Prozent zurück. Die größte Branche ist der Maschinenbau, in dem knapp 43 Prozent der M+E Beschäftigten tätig sind. Überdurchschnittliche Beschäftigtenanteile haben auch die Hersteller von Metallerzeugnissen. Die oberfränkischen M+E Unternehmen erwirtschafteten 2020 einen Umsatz von 12,3 Milliarden Euro,
60,4 Prozent davon im Ausland. Gegenüber 2019 sank der Umsatz um zehn Prozent.

Branche Beschäftigte 2020 Veränderung
ggü. 2019
Anteil an M+E gesamt
Maschinenbau 25.694 -3,9% 42,9%
Herstellung von Metallerzeugnissen 10.395 -3,5% 17,3%
Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen 6.882 -3,4% 11,5%
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen 6.446 -9,0% 10,8%
Straßenfahrzeugbau 5.651 +1,7% 9,4%
Herstellung von Sonstigen M+E Waren (b) 2.157 -1,7% 3,6%
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen und Ausrüstungen 1.338 -1,3% 2,2%
Metallerzeugung und -bearbeitung (M+E Anteil) (b) 1.152 -5,5% 1,9%
Sonstiger Fahrzeugbau 197 -1,5% 0,3%
M+E Industrie gesamt 59.951 -3,7%  
Quellen: Bayerisches Landesamt für Statistik, z. T. eigene Schätzungen

(a) Herstellung von Spielwaren, Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien.

(b) Erzeugung von Blankstahl, Kaltprofilen und kaltgezogenem Draht, Erzeugung und erste Bearbeitung von Nicht-Eisen-Metallen, Gießereien.


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Volker Leinweber

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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