Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2021

Statistik

Niederbayern

In der niederbayerischen M+E Industrie waren 2020 gut 92.000 Arbeitnehmer beschäftigt, das waren mehr als 69 Prozent aller Industriebeschäftigten Niederbayerns. Im Vergleich zu 2019 blieb die Beschäftigtenzahl nahezu konstant. Die Automobil- und Zulieferindustrie ist die größte Branche mit einem Beschäftigtenanteil an der M+E Industrie von 37 Prozent. Überdurchschnittlich vertreten sind auch der Maschinenbau und die Hersteller von Metallerzeugnissen. Die M+E Unternehmen in Niederbayern erwirtschafteten 2020 einen Umsatz von 32,7 Milliarden Euro, 58,9 Prozent davon im Ausland. Gegenüber 2019 fiel der Umsatz um fast 14 Prozent.

Branche Beschäftigte 2020 Veränderung
ggü. 2019
Anteil an M+E gesamt
Straßenfahrzeugbau 34.141 +2,2% 37,1%
Maschinenbau 21.410 -0,9% 23,3%
Herstellung von Metallerzeugnissen 18.056 -1,8% 19,6%
Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen 5.954 -2,0% 6,5%
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen 5.575 -4,4% 6,1%
Metallerzeugung und -bearbeitung (M+E Anteil)(b) 2.851 +9,8% 3,1%
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen und Ausrüstungen 2.103 -3,1% 2,3%
Herstellung von Sonstigen M+E Waren (a) 1.701 -0,7% 1,8%
Sonstiger Fahrzeugbau 272 -15,3% 0,3%
M+E Industrie gesamt 92.064 -0,04%  
Quellen: Bayerisches Landesamt für Statistik: z.T. eigene Schätzungen.

(a) Herstellung von Spielwaren, Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien.

(b) Erzeugung von Blankstahl, Kaltprofilen und kaltgezogenem Draht, Erzeugung und erste Bearbeitung von Nicht-Eisen-Metallen, Gießereien.


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Volker Leinweber

Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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