Letzte Aktualisierung: 09. August 2019

Umfrage

M+E Konjunkturumfrage Bayern, Sommer 2019 - regionale Ergebnisse

Die M+E Unternehmen in den bayerischen Regionen bewerten die Geschäftslage noch mehrheitlich positiv. Die Erwartungen sind spürbar eingetrübt und überwiegend pessimistisch.

Geschäftslage und -erwartungen

Die Unternehmen bewerteten die Geschäftslage im ersten Halbjahr 2019 noch mehrheitlich gut. Am besten fielen die Urteile in Unterfranken und in Oberfranken aus, auch in Oberbayern überwogen die positiven Meldungen merklich. Einzig Mittelfranken wies einen negativen Saldo aus.

Die Erwartungen für die Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2019 bewegen sich durchwegs auf niedrigerem Niveau als die Lagebewertung, in fünf der sieben Regionen fürchtet die Mehrheit der Betriebe sogar eine Eintrübung. Einzig die Unternehmen in Oberfranken und in Oberbayern blicken noch überwiegend zuversichtlich auf die kommenden sechs Monate.

Produktions- und Investitionspläne

Die inländischen Produktions- und Investitionspläne der Unternehmen sind differenziert. Produktionssteigerungen sind in Oberfranken und in Schwaben zu erwarten, in Mittelfranken ist mit einem spürbaren Rückgang des Outputs zu rechnen. Die Investitionsneigung entwickelt sich in allen Bezirken abwärtsgerichtet.

An den Standorten im Ausland wollen die Betriebe mehr produzieren und investieren. Am expansivsten sind die Pläne für die Auslandsstandorte bei den unterfränkischen Unternehmen.

Beschäftigungspläne

Die Beschäftigungspläne der M+E Unternehmen verlaufen in den Regionen nicht gleichgerichtet. In Oberbayern, Oberfranken, Unterfranken und der Oberpfalz ergeben sich positive Salden für das Inland, in Niederbayern, Mittelfranken und Schwaben überwiegen die negatven Meldungen.

Parallel bleibt der Fachkräftemangel eine Beschäftigungs- und Wachstumsbremse. In allen Regierungsbezirken sieht eine Mehrheit der Betriebe ihre Produktions- und Geschäftstätigkeit durch fehlende Arbeitskräfte beeinträchtigt. Am kritischsten ist die Lage in der Mittelfranken und der Oberpfalz. Hier beeinträchtigt der Fachkräftemangel die Produktion bei 33 Prozent bzw. 28 Prozent der Firmen "in erheblichem Maße".


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Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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