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Bayerischer M+E ifo-Index gestiegen / Brossardt: „Erwartungen bleiben im Minusbereich“

(München, 21.02.2012). Der ifo-Geschäftsklimaindex für die bayerische M+E Industrie hat sich im Januar verbessert. Wie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm mitteilten, stieg der Indikator gegenüber dem Vormonat von +7 Punkte auf +12 Punkte.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm: „Der Anstieg des Indikators im Januar zeigt, dass sich die Konjunktursorgen in den letzten Wochen etwas verringert haben. Es handelt sich aber nicht um eine Trendwende. Die bayerische Metall- und Elektroindustrie wird im laufenden Jahr bei weitem nicht mehr so gut abschneiden wie 2011. Zudem bestehen nach wie vor große konjunkturelle Risiken, für die wir uns wappnen müssen.“

Die aktuelle Lage wurde im Januar erstmals seit langem wieder etwas besser bewertet als im Vormonat. Der entsprechende Indikator stieg leicht um zwei Punkte auf +37 Punkte. Die Erwartungen haben sich etwas deutlicher verbessert. Sie stiegen um acht Punkte von -17 auf -9 Punkte, liegen damit aber nach wie vor im Minusbereich.

Auch die Produktionspläne und die Exporterwartungen legten im Januar wieder zu. Die Produktionserwartungen machten einen deutlichen Sprung und liegen jetzt wieder im positiven Bereich.

Die Kapazitätsauslastung hat sich dagegen gegenüber der letzten Erhebung der Kennzahl vor drei Monaten deutlich verschlechtert. Mit aktuell 84,7 Punkten liegt sie in etwa im langjährigen Durchschnitt. Vor drei Monaten waren die Kapazitäten noch zu 86,3 Prozent ausgelastet.

Jan. 12

Dez. 11 Nov. 11 Okt. 11 Sep. 11

M+E-Geschäftsklima

+12 +7 +5  +10  +11

Aktuelle Lage

+37 +35 +36  +38 +39 

Erwartungen

-9 -17  -22 -14  -13 

Produktionspläne

+8 -6  -11  +3  +7 

Exporterwartungen

+7 +5  -2  +5  +8 

Quelle: Daten des ifo-Instituts. Es handelt sich jeweils um den Saldo aus positiven und negativen Meldungen der bayerischen M+E Firmen.


Kontakt: Raimo Kröll, Tel. 089-551 78-378