- Pressemitteilung
M+E-Betriebe starten Modellprojekt „demografie(me)“
Sechs Betriebe der Metall- und Elektroindustrie starten das von den Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm auf zwei Jahre angelegte Modellprojekt „demografie(me)“ zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit:
- BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Bad Neustadt
- FTE automotive GmbH, Ebern
- Franken Guss Kitzingen GmbH & Co. KG, Kitzingen
- Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg
- Waldaschaff Automotive GmbH, Waldaschaff
- WAREMA Renkhoff SE, Marktheidenfeld
-gestaltung optimieren“, so bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Dazu gehören von bayme vbm entwickelte Angebote wie:
- die Altersstrukturanalyse: Mit diesem Online-Angebot können die Unternehmen die Entwicklung der Altersstruktur ihrer Belegschaft transparent und sichtbar machen.
- der DemografieCheck: Der Online-Check unterstützt die bayme vbm Mitgliedsunternehmen bei der Analyse und Gestaltung demografiefester Arbeitsplätze.
- der DemografieManager: Das speziell entwickelte Weiterbildungsprogramm für die M+E-Betriebe vermittelt kompakt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten eines Demografiemanagements.
Eine demografiefeste Personalpolitik ist unerlässlich. Die Unternehmen haben dies erkannt. Vor dem Hintergrund, dass 2030 jeder dritte Mensch in Bayern älter als 60 Jahre sein wird und in Bayern im Jahr 2015 ein Fachkräftemangel von rund 520.000 Arbeitskräfte droht, haben bayme vbm und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. das Fachkräftesicherungsprogramm „Wir für Bayern“ gestartet. Brossardt: „Wir haben fünf Handlungsfelder definiert und diese mit gezielten Maßnahmen und Projekten unterlegt. Das Modellprojekt „demografie(me)“ gehört zum Handlungsfeld drei: Verlängerung der Lebensarbeitszeit.“
Die fünf Handlungsfelder „Wir für Bayern – Aktionsprogramm Fachkräftesicherung“: Handlungsfeld 1: Beschäftigungschancen verbessern | Handlungsfeld 2: Erwerbsbeteiligung erhöhen | Handlungsfeld 3: Arbeitszeiten verlängern | Handlungsfeld 4: Breite Bildungsoffensive | Handlungsfeld 5: Zuwanderung gezielt gestalten

