- Pressemitteilung
Projekt power(me) eröffnet leistungsschwächeren Jugendlichen Ausbildungschancen
München, 20.02.2012
Brossardt: „Unbefristete Übernahme wäre kontraproduktiv“
Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber weisen die Forderung der IG Metall nach einer unbefristeten Übernahme von Auszubildenden mit Nachdruck zurück. „Eine unbefristete Übernahme wäre kontraproduktiv. Unternehmen würden ihre Ausbildungsaktivitäten zurückfahren. Betroffen wären vor allem Jugendliche mit schlechteren schulischen Leistungen. Das dürfen wir nicht zulassen. Ganz im Gegenteil: Wir müssen Jugendlichen mit schwächeren schulischen Leistungen eine Chance geben“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände.
Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm zeigen in vielfältiger Weise ihr Ausbildungsengagement und haben bereits vor einem Jahr ein deutschlandweit einzigartiges Modellprojekt power(me) gestartet, um durch passgenaue Fördermaßnahmen leistungsschwächeren Jugendliche die Chance auf eine Ausbildung in der M+E-Industrie zu geben.
Die Bilanz nach einem Jahr ist bemerkenswert. „Bereits 54 Jugendlichen haben einen M+E-Ausbildungsvertrag in der Tasche und können in einer attraktiven Branche mit hervorragende Karrierechancen ihre Ausbildung starten“, so Brossardt. Getragen wird das Vorzeigeprojekt vor allem durch die bayerischen M+E-Betriebe. „Über 100 Unternehmen haben bereits Ausbildungsplätze im Rahmen dieses Projekts zugesagt“, so Brossardt. Vor allem die Jugendlichen nehmen die Chance war. Knapp 400 Jugendliche haben bis jetzt ein speziell dafür entwickeltes Kompetenzfeststellungsverfahren absolviert.
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