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Autor*in des Beitrags

Stefanie Eizenberger

Presse- / Öffentlichkeitsarbeit

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Pressemitteilung | 13.09.2022

bayme vbm ziehen positives Fazit zu Sommer-Camps für Berufsorientierung / Brossardt „Jungen Frauen frühzeitig Karrierechancen in M+E Industrie aufzeigen“

Zum Start des neuen Schul- und Ausbildungsjahres ziehen die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber bayme vbm als Hauptförderer der Initiative „Technik – Zukunft für Bayern 4.0“ positive Bilanz zu den „Mädchen für Technik“- und „Forscherinnen“-Camps, die Mädchen Berufsorientierung während der Sommerferien ermöglichten. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont den Stellenwert von zielgerichteter Mädchenförderung für die Fachkräftesicherung: „Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen die bayerischen Betriebe qualifizierten Nachwuchs. Besonders im MINT-Bereich müssen wir die Potentiale heben und junge Mädchen auf ihre Karrierechancen in der bayerischen M+E Industrie aufmerksam machen. Die Camps setzen mit praxisnaher und zielgruppenspezifischer Berufsorientierung in der Ferienzeit genau hier an.“

Denn gerade bei Frauen bleiben die Talente im MINT-Bereich oft ungenutzt. Brossardt führt aus: „Rund 25 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie sind weiblich. Das ist zu wenig. Wir erhöhen den Anteil, indem wir mit breit gefächerten Projektaktivitäten wie den ‚Mädchen für Technik-Camps‘, und den ‚Forscherinnen-Camps‘ frühzeitig die Neugier weiblicher Nachwuchskräfte für die Welt der Technik wecken und ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken.“

Insgesamt vier „Mädchen für Technik“- und ein „Forscherinnen-Camp“ haben die Verbände im Rahmen der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft für Bayern 4.0“ in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. als Träger durchgeführt. In den einwöchigen Camps fertigen die Mädchen im Alter von 12-18 Jahren etwa in Unternehmen vor Ort eigene Werkstücke an und erlebten so unmittelbar den Berufsalltag in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie im Rahmen einer Abschlussveranstaltung.

Brossardt erklärt die Ausrichtung der Camps: „Wir möchten junge Frauen ermutigen, ihre Berufswahl abseits von veralteten Rollenklischees zu treffen. Darum begleiten Role-Models die Camps, mit denen sich die jungen Talente austauschen und identifizieren können. Als Herzensangelegenheit vieler Jugendlicher haben wir zudem das Thema Nachhaltigkeit verankert. So erkennt der Nachwuchs früh, wie wichtig der Einklang von Ökologie, Ökonomie und Sozialem für unseren Wirtschaftsstandort ist.“