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09.06.26 | Pressemitteilung
Chancen für Jugendliche auf Ausbildungsplatz in bayerischen Unternehmen weiter gut / Brossardt: „Trotz angespannter Wirtschaftslage langfristig stabile Karriereperspektiven“
Anlässlich des Bayerischen Tags der Ausbildung betonen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm, dass die Chancen für Jugendliche im Freistaat auf einen Ausbildungsplatz weiterhin gut sind. bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erläutert zum Aktionstag, den das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales am 10. Juni ausrichtet: „Auch wenn die Ausbildungszahlen krisenbedingt momentan rückläufig sind, stehen jeder Bewerbung in Bayern branchenübergreifend weiterhin etwa 1,4 offene Ausbildungsplätze gegenüber. Tage wie dieser sind so wichtig, weil sie darauf aufmerksam machen, dass in den bayerischen Unternehmen auf den Nachwuchs langfristig stabile Perspektiven warten, und das trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage. Die Betriebe bieten im Rahmen der Nachwuchsgewinnung Praktika zur Orientierung an, etwa auf Bayerns größter Praktikumsbörse ‚sprungbrett Bayern‘. Hier finden interessierte Schülerinnen und Schüler eine Auswahl an über 21.000 Plätzen von über 6.000 Firmen aus verschiedenen Branchen.“
Entscheiden sich die Jugendlichen für den Weg in die bayerische Wirtschaft, stehen die Chancen für eine Übernahme nach dem Ausbildungsabschluss sehr gut. Brossardt erklärt: „Blicken wir zum Beispiel auf die bayerische Metall- und Elektroindustrie, haben die Betriebe im vergangenen Jahr 89,2 Prozent ihrer Azubis befristet oder unbefristet übernommen. Für das laufende Jahr 2026 steigt die Quote sogar auf knapp 93 Prozent. Und auch finanziell lohnt sich eine Ausbildung in der M+E Industrie: So ist das Durchschnittsgehalt über alle Ausbildungsjahre hinweg in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt aktuell bei 1.389 Euro.“
Die Verbände bayme vbm vbw stehen ihren Mitgliedsunternehmen das ganze Jahr über mit Angeboten und Projekten bei der Gewinnung von Nachwuchskräften zur Seite. „Ein Beispiel ist die AusbildungsOffensive-Bayern. Mit der Initiative unterstützen wir unsere Mitglieder dabei, auf sich als Arbeitgeber mit sicheren Ausbildungsplätzen, guter Bezahlung und echten Zukunftschancen aufmerksam zu machen. Um speziell junge Mädchen für den MINT-Bereich im Freistaat zu gewinnen, setzen wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern die ‚Girls’ Day Akademien‘ um. Mit inzwischen 17 dieser Akademien an Realschulen und Gymnasien erleben je 15 Mädchen ab der siebten bis zur zehnten Klasse spannende Einblicke in technische Berufe und können ihre Talente direkt in den Unternehmen vor Ort erproben“, so Brossardt schließlich.