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07.05.26 | Pressemitteilung

Innovative VR-Technologie begeistert Jugendliche für Karriereweg in der M+E Industrie / Brossardt: „Ausbildungswelt durch virtuell gestützte Berufsorientierung noch greifbarer“

Mit der AusbildungsOffensive-Bayern (AOB) machen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm Schülerinnen und Schüler seit mehr als 20 Jahren auf die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven in der M+E Industrie aufmerksam. Seit Mitte letzten Jahres unterstützt nun Virtual Reality (VR) dabei, Berufsorientierung besonders praxisnah auszugestalten. Im Rahmen eines Projektbesuchs an der Joseph-von-Fraunhofer-Schule, Staatliche Realschule München II, betonte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt den Wert frühzeitiger und innovativer Angebote zur Berufs- und Studienorientierung: „Trotz der aktuell herausfordernden konjunkturellen Lage bleibt die Gewinnung gut qualifizierter Nachwuchskräfte für unsere bayerischen Unternehmen eine zentrale Zukunftsaufgabe. Gleichzeitig wissen viele Jugendliche nicht, wo ihre Stärken liegen und wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Mit der AusbildungsOffensive-Bayern verzahnen wir Unternehmen und Schule enger miteinander, indem wir Jugendlichen so früh und praxisnah wie möglich Orientierungsangebote machen. Mit VR-Technologie können die Talente von morgen den Zugang zu verschiedenen Einsatzgebieten in der M+E-Industrie spielerisch und besonders praxisnah entdecken. Das ist ein zielgerichteter Ansatz zum Vorteil aller Beteiligten.“

Das Angebot der AOB für Schulstunden richtet sich an Mittelschulen (7.-10. Klasse M-Zug), Realschulen (8. und 9. Klasse) und Gymnasien (12. und 13. Klasse). Beim Einsatz von VR-Brillen können Jugendliche die vier Einsatzgebiete der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (kaufmännisch, IT, Elektro und Metall) intensiv kennenlernen. Auf der AOB-Homepage können die Inhalte als 360 Grad-Video genutzt werden. Brossardt erklärt das Konzept: „In den Schulen sorgt die Mischung aus Input und Aktivität dafür, dass sich die Jugendlichen bewusst und intensiv mit den Facetten der M+E Industrie auseinandersetzen. Auf Sportveranstaltungen verbinden die AOB-Infostände als Rahmenprogramm die Berufs- und Studienorientierung mit Spaß am Sport und wecken so die Begeisterung für den Weg in einen Beruf in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.“

Herzstück der AOB sind Info-Teams, die Schulstunden gestalten, auf Messen vor Ort sind und in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband sowie dem Bayerischen Ski-Verband bei Sportveranstaltungen Einblicke in die bayerische M+E Industrie geben. Der Besuch bei der Joseph-von-Fraunhofer-Schule, Staatliche Realschule München II ist der 261. Einsatz in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr haben die Teams 450 Schuleinsätze in 978 Klassen durchgeführt und waren auf 73 Messen vertreten. Brossardt zieht Bilanz: „Auf diesen Wegen haben wir rund 48.150 Jugendliche erreicht. Blicken wir speziell in die Schulen, liegt die Weiterempfehlungsquote der Lehrkräfte für unsere Initiative bei 98 Prozent. Von Seiten der Schülerinnen und Schüler bewertet der überwiegende Anteil die Unterrichtsstunden der AOB-Teams mit gut oder sehr gut. Die Zahlen zeigen, dass sich die Kampagne seit ihrem Start im Jahr 2001 als Erfolgsmodell bewährt hat.“