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20.01.23 | Nachhaltigkeit | Deutschland hat Zukunft | München/Online

Rückblick – 11. Monitoring der Energiewende

Am 20. Januar 2023 legte die vbw zum elften Mal eine Zwischenbilanz zum Stand der Energiewende vor. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer vbw, stellte klar, dass die Ergebnisse besorgniserregend sind. „Indikatoren wie Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit haben sich bereits im Jahr 2021 verschlechtert. Wir dürfen uns beim Umbau des deutschen Energiesystems keine Durchhänger mehr erlauben“, so Brossardt.

Energiepreise zu hoch – kein sichtbarer Fortschritt beim Klimaschutz

Dr. Almut Kirchner von Prognos präsentierte die Ergebnisse des 11. Monitorings. Die Bezahlbarkeit wurde schon im Vorjahr negativ bewertet und ist noch einmal schlechter geworden. Die zuletzt positive Entwicklung bei den Treibhausgasemissionen durch Corona-Effekte ist nicht mehr sichtbar. Die Klimaziele wurden in Deutschland und in Bayern nicht erreicht. Neu ins Monitoring aufgenommen wurden zum Thema Versorgungssicherheit der Stand der Gasversorgung und die Planung der Wasserstoffnetze.

Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen

Kirchner und Brossardt waren sich einig, dass der Ausbau der Netze und der erneuerbaren Energien konsequenter vorangetrieben werden muss. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen auf allen Ebenen beschleunigt werden. Außerdem muss im Bund und in Bayern schnell eine Wasserstoffwirtschaft aufgebaut werden.

Vortragende und Podiumsteilnehmer*innen

  • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., München
  • Dr. Almut Kirchner, Direktorin/Partnerin, Prognos AG, Basel
Moderation: Dirk Vilsmeier, Wirtschaftsredakteur, Bayerischer Rundfunk