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05.11.26 | Pressemitteilung
Deutliche Mehrheit der bayme vbm Mitgliedsunternehmen unterstützt mögliche Kandidatur / Hatz: „Aigner bringt Kompetenzen und Erfahrung mit, die das Bundespräsidentenamt erfordert“
Mit fast 82 Prozent spricht sich eine deutliche Mehrheit der Unternehmen in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie für eine Wahl der derzeitigen Präsidentin des Bayerischen Landtages, Ilse Aigner (CSU), zur nächsten Bundespräsidentin aus. 11,6 Prozent stehen dem neutral gegenüber, nur rund sechs Prozent lehnen eine Ernennung Aigners ab. Das geht aus einer Mitgliederumfrage der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm hervor, die heute in München veröffentlicht wurde und an der sich rund 360 Unternehmen in Freistaat beteiligt haben. „Die bayerische M+E Industrie steht hinter Aigner, sie hat unsere Unterstützung“ betont bayme vbm Präsident Wolfram Hatz und ergänzt: „Das höchste Staatsamt verlangt Erfahrung, wirtschaftlichen Sachverstand und die Fähigkeit, Menschen unterschiedlichster Überzeugungen zusammenzuführen. Ilse Aigner bringt genau diese Kompetenzen mit. Gerade in den aktuell unsicheren Zeiten, in denen wir mit geopolitischen Krisen kämpfen und Haltung gegenüber innenpolitischen Spaltungstendenzen von links und rechts zeigen müssen, kann eine Person wie Aigner an der Staatsspitze Brücken bauen, für mehr Stabilität sorgen und den Menschen wieder Mut machen. Ich würde mich freuen, wenn die Wahl der Bundesversammlung Ende Januar auf Ilse Aigner fällt.“
Insbesondere in ihrer Rolle als bayerische Wirtschaftsministerin und stellvertretende bayerische Ministerpräsidentin in den Jahren 2013 bis 2018 hat Aigner aus Sicht von bayme vbm gezeigt, dass sie an der Seite der bayerischen Unternehmen steht. „Während dieser Zeit hat sie die Entwicklung des Freistaates maßgeblich mitgeprägt und dabei strategische Projekte in der Energiewende, der Digitalisierung, der Gründungsförderung sowie des Mittelstandspolitik angestoßen. Die digitale Transformation war ein Schlüsselprojekt ihrer Amtszeit. Sie hat das Zentrum Digitalisierung.Bayern ins Leben gerufen, in dem sich Wissenschaft und Wirtschaft auf Themenplattformen miteinander vernetzen. Zudem hat sie Impulse für die Gründerdynamik im Freistaat gesetzt, die bis heute nachwirken. So legte sie eine landesweite Förderung digitaler Gründerzentren auf, die in allen Bundesländern Nachahmung fanden. Für bayerische Unternehmen, die in Schieflage geraten waren, hat sie um jeden Arbeitsplatz gekämpft und auf ihren zahlreichen Auslandsreisen als diplomatische Netzwerkerin insbesondere Technologieunternehmen neue Marktchancen eröffnet“, so Hatz.
Ilse Aigner überzeugte laut bayme vbm in all ihren bisherigen Tätigkeiten als Politikerin wie auch als Persönlichkeit mit ihrer Weltoffenheit, ihrer Integrität und ihrem diplomatischen Geschick. Gleichzeitig hat sie es stets verstanden, klassische Wirtschaftspolitik mit starker strategischer Ausrichtung auf Digitalisierung und Innovation zu verbinden. „Ihre Wahl zur Bundespräsidentin würde unseren Unternehmen wieder Hoffnung machen. Sie wäre ein wichtiges Zeichen dafür, dass sich auf Bundesebene etwas bewegt und die schwarz-rote Koalition endlich die so dringend notwendigen Reformen anpackt“, betont Hatz abschließend.