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Autor*in des Beitrags

Isabell Stiefel-Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

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Bildung | Information | 03.11.2022

Aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt

Situation in Bayern

Im November 2022 waren laut Bundesagentur für Arbeit in Bayern 29.495 Bewerber*innen gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg von 2,3 Prozent. Bei den gemeldeten Berufsausbildungsstellen gibt es ein deutliches Plus von 6,4 Prozent auf nun 67.379. Die Relation der gemeldeten Berufsausbildungsstellen je Bewerber*in liegt in Bayern bei 2,28.

Situation in Deutschland

Bundesweit ist im Vorjahresvergleich die Zahl der Bewerber*innen für eine Ausbildung leicht gestiegen (+ 0,5 Prozent auf 178.080). Gleichzeitig ist die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen auf 325.276 deutlich gestiegen. Dies ist ein kräftiger Zuwachs um 4,1 Prozent. Die Relation der gemeldeten Berufsausbildungsstellen je gemeldetem Bewerber*in liegt bundesweit bei 1,83.

Bewertung

Die Betriebe engagieren sich dafür, durch Ausbildung den eigenen Fachkräftenachwuchs zu sichern.

Es muss nun alles darangesetzt werden, das Matching von Angebot und Nachfrage voranzubringen. Eine praxisorientierte, frühe Berufsorientierung an allen Schulen ist dafür ein Muss. Bei der Ausgestaltung der im Koalitionsvertrag angesprochenen Ausbildungsgarantie muss ein neues Praktikumsprogramm für alle Jugendlichen vereinbart werden, die nach Schulabschluss noch nicht ausreichend beruflich orientiert sind. Wichtig ist auch, die regionale Mobilität von Auszubildenden zu unterstützen und sie beim geplanten Bund-Länder-Programm „Junges Wohnen“ angemessen zu berücksichtigen. Fatal wäre es hingegen, einen zweiten Ausbildungsmarkt „nach Wunsch“ außerhalb der Betriebe zu schaffen, obwohl Ausbildungsplätze in mehr als ausreichender Zahl vorhanden sind.