Personalkosten sind ein großer Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit. Doch steigende Sozialabgaben belasten sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer: Experten prognostizieren, dass der Gesamtbeitragssatz im Jahr 2030 bei über 45 Prozent des Bruttoeinkommens liegen könnte. Mehr Netto vom Brutto durch überzogene Tariferhöhungen erreichen zu wollen, wäre der falsche Weg. Dies würde die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten schwächen. Damit wirken steigende Sozialversicherungsbeiträge unmittelbar negativ auf den Verteilungsspielraum. Umso mehr ist die IG Metall aufgefordert, in kommenden Tarifrunden bei der Erhebung ihrer Forderungen Maß zu halten.
Bei unserer Veranstaltung am 12. März 2026 erläuterte unser Gast, Herr Dr. Jochen Pimpertz, Leiter Themencluster Staat, Steuern und Soziale Sicherung vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. die Hintergründe und Zusammenhänge. Gemeinsam mit bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt wurden Lösungswege zur Thematik aufgezeigt.
Die Veranstaltungsunterlagen sowie eine Aufzeichnung der Veranstaltung stellen wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung.